OUTDOOR
AKTIV
Dreitägige Wanderung durch den subtropischen
Nebelwald in Ecuador
EL
CAMINO DE LOS YUMBOS – DER WEG DER VORFAHREN
Entdeckt
vom Ecuador Reisehandbuchautor Volker Feser
1.
Tag / Fahrt mit dem Jeep über ein uraltes, extrem holpriges
und heute nahezu unbekanntes Strässchen, dass vom äussersten
Süden Quitos hinunter in die subtropischen Nebelwälder führt.
Das winzige Wildwestdörfchen Chiriboga ist dann der Ausgangspunkt
unserer dreitägigen Wanderung mit zwei Campingnächten. Der
“Camino de los Yumbos” stellt eine der ältesten Verbindungen
zwischen Hochland und Küste dar, stammt noch aus der grauen Vor-Inkazeit
und liegt weit abseits touristizierter Pfade. Wir sind die einzigen
Wandersleute, die diesen märchenhaften “Weg der Yumbos”
benutzen. Neben fantastischen Aussichten auf die Hügel und Kämme
der dicht bewaldeten östlichen Andenausläufer erwarten uns
idyllische kristallklare Badestellen mit kleinen Wasserfällen und
über 300 verschiedenen Vogelarten wie den grossen gelben Tukan,
den Guajalito (eine Quetzalart) oder mit etwas Glück auch einen
brilliantroten Andenfelsenhahn. Vielleicht erspähen wir auch ein
paar aufgeregte Kapuzineräffchen, ein Gürteltier, einen Leguan,
Morphofalter und Stabheuschrecken oder folgen den frischen Spuren eines
Brillenbären oder Puma. Zu den den “pflanzlichen” Höhepunkten
zählen riesige Baumfarne, in voller Blüte stehende Bromelien
und auch vereinzelte Orchideen. Die Wanderung an diesem ersten Tag nimmt
einschliesslich Pausen etwa 7 Stunden in Anspruch (wobei zeitweise auch
auf dem Ruecken eines Maultieres geritten werden kann. Übernachtung
im Zelt oder im einfachen Bauernhaus der Familie Gaybor auf 1.700 Hoehenmeter.
Kleines Picknick auf halber Wegstrecke. Zum Abendessen und darauffolgenden
Frühstück gibt es schmackhafte lokale Spezialitäten wie
z. B. frischen Hüttenkäse, gefüllte Teigtaschen, gegrilltes
Meerschwein, selbstgemahlener Kaffee oder Kakao und verschiedene tropische
Früchte. Der “Camino de los Yumbos” ist seit 1988 meine
heimliche Lieblingsroute innerhalb Ecuadors
2.
Tag / Yumbo-Wegstrecke am heutigen Tag etwa 4 Stunden in Richtung
Westen, meist auf einem dicht bewaldeten Höhenkamm über den
Schluchten des Río Saloya und Río Virginia. Wir befinden
uns weit unterhalb des aktiven Kratermauls vom 4.900m hohen Vulkan Guagua
Pichincha. Wir geniessen die Schönheit der subtropischen Landschaft
auf dem mitunter sehr schlammigen Pfad und halten nach versprengten
Töpferscherben der alten “Yumbos” Ausschau. Diese etwa
500 bis 1000 Jahre alten Keramiksplitter finden sich auf als auch links
und rechts des Weges. Mit etwas Glueck findet man auch ganze Gefaesse.
Erfrischender Badespass am späten NM in einem glasklaren Gebirgsbach.
Übernachtung im Zelt oder unter einem geraeumigen Unterstand in
einem aussichtsreichen, von meheren Fluesschen durchzogenen Waldrund
auf etwa 1.100 Höhenmetern. Am spaeten NM durchkämmen oftmals
Neblschwaden die Baumwipfel auf den Anhöhen, während die grossen
gelben Tukane mit ihrem typischen Balzgesang beginnen.
3.
Tag / Baden und Relax am VM. Nach einem sehr reichhaltigen
“Branch” (Fruehstueck und Mittagessen in einem) brechen
wir gegen 11 Uhr zur letzten Etappe auf, welche entlang eines alten
Maultierpfades dem Río Saloya folgt. Wir stossen auch auf einfache
Bauernhütten mit ihren winzigen Kaffee-, Kakao-, Bananen- oder
Taguaplantagen und geniessen die völlig unverfälschten Eindrücke
dieses nahe der Hauptstadt, gleichzeitig jedoch sehr versteckt gelegenen
troischen Paradieses. Wegstrecke am letzten Tag etwa 4 Stunden. Am NM
werden wir wieder von unserem starken Allradfahrzeug abgeholt. Nach
einem schmackhaften Mittagsmenue im lustigen Birdwatcher-Dorf von Mindo
geht es über die Bellavista Cloudforest Lodge (Kaffeekränzchen
mit Kolibries in allen Formen und Farben) zurück nach Quito. Ankunft
in der Landeshauptstadt nicht vor 18 Uhr.
Einfuehrungspreis
pro Person 199 USD !! Dieser
beinhaltet folgende Serviceleistungen: Hin- und Ruecktransport von und
bis Quito im privaten Jeep; alle Mahlzeiten; alle Getraenke waehrend
der Wanderung; englisch- oder deutschsprachiger Guide; Zweimannzelt;
Gummimatte; leichter Schlafsack; Gummistiefel sowie Tragtiere und Maultiertreiber
am 1. und 2. Tag; Tourbeginn mit mindestens zwei Teilnehmern an jedem
x-beliebigen Tag !!
Im Zusammenhang
mit dieser aussergewoehnlichen Wanderung im Nebelwald von Ecuador, werfen
Sie bitte auch mal einen Blick auf unsere eigentliche Spezialitaet:
“GALAPAGOS LAST MINUTE KREUZFAHRTEN”
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Ecuador
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von Volker Feser
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Broschiert
- 688 Seiten - Müller (Michael), Erlangen
Erscheinungsdatum: Juli 2002
ISBN: 3932410122
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