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Reiseberichte / Dieses mal geht es zum Trekken in den Harz | |||||||||
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In dieser Geschichte soll es darum gehen, wie 3 Mann auszogen, um Ihre Erste 4 tägige Trekkingtour zu unternehmen. Stattfinden sollte das ganze im Harz. Die Anfahrt an einem Mittwoch wurde mit einem VW-Bus (Camper) erledigt. Der Mittwoch um den es hier geht, war der Mittwoch vor Vatertag. Das Ziel, beziehungsweise der Ausgangspunkt der Tour war ein Parkplatz oberhalb von St. Andreasberg. Diesen erreichten wir allerdings erst so gegen 24 Uhr. Der Grund dafür war das Championsliguespiel der Bayern das an diesem Abend stattfand. Hierzu hatten wir uns genau pünktlich in einer Gaststätte in Bad Grund eingefunden. Während des Spieles hatten wir uns belegte Brote servieren lassen. Das Spiel endete, wie jeder weiß mit einem Elfmeterschießen. Aus diesem Grund wurde es doch recht spät, bis wir am Ausgangspunkt ankamen. Aus dem Auto ausgestiegen präsentierte sich uns ein prächtiger Sternenhimmel über dem Harz. Den man, wenn man aus der Stadt kommt, durch die vielen Lichter nicht zu sehen bekommt. Die Schlafsäcke ausgepackt und ab ging es zum Matratzen horchen. Am nächsten Morgen so gegen 7 Uhr , ich war der erste und bereitete schon mal heißes Wasser für den Kaffee. Wir frühstückten ausgiebig, die Rucksäcke wurde wieder gepackt und um 9 Uhr ging es los.
Unser Ziel für den heutigen Tag war ein Campingplatz bei Altenau. Weiter ging es, nach Überquerung der B242 zur Branderklippe. Dort angekommen ,nach einem kurzen Marsch von etwa einer halben Stunde, waren wir doch sehr überrascht über die Bezeichnung Klippe. Es handelte sich lediglich um ein paar herumliegende Felsbrocken, an einem Abhang, der etwa 10 m sanft abfallend nach unten ging. Das war´s. Unserer Meinung nach keine Spur von einer Klippe. Na ja . Ab hier ging es in Richtung Altenau bergab und zwar so, das wir froh waren nicht anders herum laufen zu müssen. Wir bahnten uns den Weg durch Altenau, einige Leute schauten doch ganz schön dumm, beim Anblick von 3 vollbeladenen Vatertags-Wanderern. Es war bereits 15.30 h und eine kleine Pause war angesagt, den es war warm geworden. Der nächste Biergarten, vollbesetzt, war der unsere. Mit 2 großen Alster wurde der Durst gelöscht. Wenn ich den Rucksack abgesetzt hatte, dachte ich immer ich müsse mich festhalten, da ich sonst wegfliegen würde ,so leicht kam ich mir vor. Die Pause beendet ging es weiter, laut Karte noch etwa 3 Kilometer. Wir durchquerten den Ort , an dessen Ende es wieder auf einen Wanderweg, natürlich zur Freude aller, wieder mal bergauf ging. Wir suchten vergeblich nach einem Hinweis auf den Campingplatz. Wir trafen zwei Männer die wir nach dem Weg zum Campingplatz fragten . Es ging weiter bergauf und nach etwa 2000 Metern ging ein kleiner Weg in den Wald, der uns wieder in ein Tal führte. Unten dann, etwa gegen 18 Uhr endlich der Zeltplatz. Wir meldeten uns an, bekamen einen Platz zugewiesen auf den wir das Zelt stellten. Es war ein recht großes Zelt das wir da mitschleppten, wir ist vielleicht falsch, mein Bruder trug es. Es war ja auch sein Zelt. ( Jack Wolfskin “ Grand Illusion). Wir hatten keine Lust mehr, noch den Kocher anzuschmeißen. Auf dem Platz gab es eine kleine Gaststätte in der wir eine Kleinigkeit aßen, und noch mehr tranken. Als wir zur Nachtruhe aufbrachen nahmen wir noch einige Bierchen mit und bestellten zum Frühstück Brötchen.( Campingplatz Postertal bei Altenau zu empfehlen.)
Wir
erreichten das Hubhaus eine Bewirtschaftete Hütte. Von Hier aus noch
etwa einen Kilometer und wir überquerten wieder die B242 und weiter
in Richtung Osterode. Ich sollte noch erwähnen das ich meinen Rucksack
(ein VAUDE Terkum 65 II) umgepackt hatte. Es machte sich bemerkbar,
denn er ließ sich leichter tragen. Mein Bruder hatte einen Deuter
55+10 Air-contact und hatte Probleme damit auf den Hüften. Was er
auch während der ganzen Tour nicht beheben konnte. Unser dritter Wandersmann
hatte einen Jack Wolfskin, denn er auf einem Outdoor-Event gewonnen
hatte 60 +10 . Er hatte immer Probleme, obwohl am leichtesten gepackt,
an den Schultern. Im nachhinein stellten wir fest, dass es ein Damen
Rucksack war. Jetzt aber Schluss mit dem Gejammer. Hier an der Stelle,
an der wir jetzt standen konnte man zwischen 2 Wegen wählen.
Einer ging bergab, der andere nannte sich Bergweg. Die Entfernungsangaben
an den Wegweisern waren die gleichen, also entschieden wir uns für
den Bergweg. Dieser stellte sich als Trampelpfad heraus, der aber
sehr gut zu gehen war und außerdem Landschaftlich, meiner Meinung
nach, reizvoller war. Wieder unten im Tal angekommen, verlief während
der ganzen Strecke bis Kamschlacken, ein kleiner Bach am Wegrand.
Wir entdeckten einen Rastplatz direkt am selbigen, was wir sofort
ausnutzten. Eine Brotzeit wurde gemacht. Eine Edelsalami, eine Thermoskanne
mit Kaffee und eine Tube Senf wurde vertilgt. Frisch gestärkt,
kam in uns das Kind durch und wir bauten erst einmal einen Staudamm.
Das Wasser musste sauber sein den es befanden sich Bachforellen darin.
Nach Vollendung unseres Bauwerkes, ging es froh gelaunt weiter. Hinter
Kamschlacken ging es einen kleinen Weg links der Hauptstraße weiter
Richtung Sösestausee. Auf einer Weide erwarteten uns einige Schottische
Hochlandrinder mit Ihren Jungen. Auf dem Platz war noch die Hölle los, was sehr ungewöhnlich ist, da sonst auf diesen Plätzen ab 22 Uhr Zapfenstreich ist. Wir hauten uns in die Schlafsäcke, um am nächsten Morgen wieder fit zu sein. Nach dem Frühstück, wir hatten Zeit, da unsere nächste Etappe die kürzeste sein sollte, ging es um 11Uhr los.
Wir befanden uns hier auf 250 Meter höhe und es war nicht anders zu
vermuten, es ging bergauf. Der Weg aber, wunderbar, mit herrlichen
Ausblicken. Ach ja, es sollte zum Campingplatz nach Lonau gehen. Es
ging über den Nasser Weg zum Schindelkopf weiter zum Haspelkopf .
Es sollte bis auf 700 m hoch gehen und das ständig. Einer der Wege,
wir hatten uns für einen kleinen Weg abseits des Hauptwanderweges
entschieden, ging es schon fast Hochalpin zu. Der Pfad war sehr steinig
und ging steil bergan aber phantastisch. Endlich oben gab´s , wie
nicht anders zu erwarten, eine, na Sie wissen es schon, richtig, eine
Brotzeit. Wir zogen die T-Shirts aus und legten sie zum trocknen auf
den Weg. Wir hatten bei diesem Anstieg ganz schön geschwitzt. Nach
dem feudalen Mahl, unsere Vorräte gingen dabei drauf ging es weiter,
wieder auf der Hauptstrecke, allerdings kaum noch aufwärts. Nach einigen
Kilometern mußten wir abbiegen und von nun an, abwärts. Am Fußpunkt
sollte der Zeltplatz sein. Wir wahren bester Laune und sangen alte
Lieder, die wir einst bei der Bundeswehr gelernt hatten. Unsere Laune
schwand allerdings als wir den Zeltplatz erreichten. Kein Kiosk oder
ähnliches, nichts. Wir hatten aber unsere restliche Verpflegung vertilgt
in der Hoffnung hier neue einzukaufen. Na Prima. Unsere letzte Chance
der nächste Das war unsere erste Trekkingtour. Mir hat es gefallen und ich werde es wieder tun. Allerdings überlegen wir, ob wir nicht den Kartenverlag verklagen sollen. Haha. Gruß an alle Trekker oder die es wie wir werden wollen. Schreibt uns eure Erlebnisse und schickt sie uns. Ran an den PC . |
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