Tourentipp/ Der Jakobsweg per Rad 14 Tage
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 !  Der Jakobsweg per Rad 14 Tage

Wir wollen versuchen, Ihnen auf diesen Seiten, einige Anregungen für Ihre Wander und Trekkingtouren zu geben, wir werden versuchen allen Wünschen gerecht zu werden. Sie haben Vorschläge, zu welchen Regionen wir Touren beschreiben sollen ?
Dann schreiben Sie uns doch......
Wir wünschen viel Spass beim lesen! und nachwandern


Die Strecke
Wenn nicht anders vermerkt, folgen wir dem mit gelben Pfeilen markierten Fußweg
(el Camino de Santiago). Die AIternativen entsprechen Empfehlungen des Führers "Der Jakobsweg" (Stöppel Verlag).

1. Tag Pamplona - Puente la Reina 32 km
Zum Teil mühsamer Anstieg bis zum Perdón-Paß. Dann Abfahrt auf Nebenstraßen über Muruzabal nach Puente la Reina (Alternativroute).

2. Tag Puente la Reina - Viana 60 km
Alternativroute (N-111) bis Estella, zum Teil auf der kaum befahrenen, alten Straße. Ab hier wieder Camino, der zwei Alternativen bietet. Unbedingt die Strecke über Kloster Irache wählen. Durch bunte Felder nach Los Arcos. Ab hier weiter auf der N-111 durch das hügelige Navarras bis Viana.

3. Tag Viana - Santodoming de la Calzada 64 km
Über Logrono bis zum Stausee La Grajera (Badesachen!), durch Weingärten nach Navarrete. Dann zunächst auf der vielbefahrenen N-120, später auf ruhigen Nebenstraßen über Najera, Azofra und Canas nach Santo Domingo de la Calzada (Alternativroute).

4.Tag Santodoming de la Calzada - San Juan de Ortega 55km
Da der Camino bis Belorado kilometerlang der Nationalstraße folgt, unbedingt den Umweg auf der Alternativroute über Herramelluri und Tormantos fahren! In Belorado lohnt sich die Mittagspause in einem der urigsten Refugios des Jakobswegs. Ab hier wieder auf dem Camino durch Wiesen und Felder nach Villafranca Montes de Oca. Kurzer Anstieg durch die einsamen Oca-Berge zum Kloster San Juan de Ortega.

5.Tag San Juan de Ortega - Hontanas 60 km
Auf holprigen Wegen durch die baumlose Meseta nach Burgos. Dann auf steinigen Feldwegen kilometerlang durch Weiden und Getreidefelder nach Hontanas.

6.Tag Hontanas - Carrión de los Condes 54 km
Auf ruhigen Nebenstraßen (Alternativroute) über Castrojeriz bis zur Brücke von ltero über den Pisuerga. Ab hier Camino, Nebenstraßen oder gekiester Feldweg über Fromista nach Carrión de los Condes.

7.Tag Carrión de los Condes - Reliegos 74 km

Auf wenig befahrenen Straßen, Lehm- und Kiespisten nach Sahagun. Hier beginnt die 32 km lange "Pilgerautobahn" El Camino Francés. Genug Wasser mitnehmen.

8.Tag Reliegos - Hospital de Orbigo 63 Km
Pilgerautobahn weiter bis Mansilla, dann trister Feldweg bis Léon. Durch häßliche Vorstadt bis Virgen del Camino. Hier gabelt sich der Camino. Links abbiegen! Diese längere Variante führt durch einsame Steppen - und Felderlandschaft nach Hospital de Orbigo.

9.Tag Hospital de Orbigo - Rabanal de Camino 40 km
Mühsames Radeln z.T. Schieben) auf steinigen Pisten bis Astorga. Trotzdem lohnt es sich, den Camino zu wählen. Dann auf kaum befahrenen Nebenstraßen langsam bergauf in Richtung Rabanal del Camino (1150 m). Lohnender Abstecher nach Castrillo de los Polvazares: hübsche Steinhäuser an gepflasterten Straßen.

10.Tag Rabanal de Camino - Villafranca de Bierzo 58 km
Eine der härtesten, aber schönsten Etappen des Caminos: auf wenig befahrener Nebenstraße zum Cruz de Ferro (1504 m). Noch wenige Kilometer Steigung, dann fast 20 km Talfahrt nach Molinaseca. Über mäßig befahrene Landstraßen führt die Alternativroute nach Villafranca.

11.Tag Villafranca de Bierzo - El Cebrero 35 km
Knapp 15 km entlang der schwerbefahrenen N-VI. Dann Abzweig auf die alte Trasse der N-VI nicht verpassen! Durch enges, grünes Tal nach Piedrafita. Mit grandiosem Ausblick über die bunten Felder Galiciens, weiter bergauf bis EI Cebrero (1293 m).
12. Tag El Cebrero - Ferreiros 63 Km
Wenige Kilometer Steigung bis zum Porto de Poio (1335 m). Danach rund 14 km Abfahrt nach Triacastela. Auf einsamer Nebenstraße zum Kloster San Julian de Samos. weiter nach Sarria. Auf idyllischen Pfaden über Stock und Stein an kleinen Dörfern und Weilern vorbei nach Ferreiros Auf dieser Etappe ist der Camino wunderschön, aber extrem anstrengend, da wir die Räder oft über große Steinplatten schieben (manchmal auch tragen) müssen. Nur mit wenig Gepäck sollte man die Strecke wagen! Kurz hinter Sarria ein Pilgerswimmingpool!

13. Tag Ferreiros - Ribadiso 62 km
Offroad nach Puertomarin. Dann bergauf, bergab auf Nebenstraßen (Alternativroute) bis Palas de Rey. Auf dem Camino nach Ribadiso.

14.Tag Ribadiso - Santiago de Compostela 48 km
Da der Camino der stark befahrenen N 547 folgt, fahren wir auf Nebenstraßen durch Wälder, an kleinen Dörfern vorbei bis Amenal. Nach sechs (nervenaufreibenden) Kilometern entlang der N 547 führt der geteerte Pilgerweg nach Santiago de Compostela.


Weitere Artikel zum Thema Tourentipps finden sie immer im............ARCHIV

 !  Infos

Anreise : Am einfachsten ist die An-und Rückreise per Flugzeug. lberia fliegt Pamplona und Santiago über Madrid oder Barcelona an. Fahrräder können (gegen Aufpreis) problemlos mitgenommen werden. Dies gilt nicht für die Bahn!
Wer per Bahn anreisen möchte, sollte sich vorher eingehend im Reisebüro erkundigen. Beispielsweise dürfen Fahrräder innerhalb Spaniens nur in Regionalzügen mitgenommen werden (daran sollten auch die RadIer denken. die ihr Auto in Pamplona abstellen). Wir könnten daher Falträder benutzt, die bequem als Handgepäck transportiert werden können und den Strapazen der Tour trotzdem ausgezeichnet standhalten.

Beste Zeit
Die ideale Reisezeit ist unseres Erachtens September - Oktober. Es ist noch einigermassen warm, und die Strecke ist nicht überlaufen. Im Frühjahr kann es äusserst feucht werden, im Sommer brennt die Sonne. Ausserdem sind dann in Spanien Sommerferien. Man hört dann immer wieder von einem regelrechten Wettlauf um die Herbergsbetten.


Ausrüstung
Wer, weite Strecken auf dem Fußpilgerweg zurücklegen möchte. sollte ein möglichst leicht bepacktes, gefedertes Rad fahren. Wer in Refugios übernachten möchte, mu8 einen Schlafsack dabeihaben, am besten auch eine lsomatte, da die Betten in den Refugios schnell belegt sind. Im Juli und August empfiehlt sich außerdem ein Zelt.

Markierungen
Die Markierungen wechseln sich ab: Meistens gelbe Pfeile, in Kastilien-León recht unansehnliche plastikähnliche Steinstelen. Häufig auch Muschelkacheln (gibts in Burgos zu Wucherpreisen).


Unterkunft:
Entlang des gesamten Jakobswegs stellen Pfarrgemeinden, Kommunen und andere Organisationen einfache Unterkünfte zur Verfügung (Refugios, mit zum Teil riesigen Schlafsälen, meistens auch Kochgelegenheiten). Aber zur Hochsaison und in kleinen Herbergen haben Fußpilger Vorrang, das hei8t, Radfahrer werden nur dann aufgenommen. wenn abends noch Betten frei sind . Gruppen, die mit Begleitfahrzeug unterwegs sind, sollten sich generell andere Übernachtungsmöglichkeiten suchen. In fast jedem Ort gibt es Hotels und Pensionen,. vor allem im Sommer auch Campingplätze.

Allgemeines
Pilgerausweise erhält man vor Abreise bei der Deutschen Jakobus-Gesellschaft (Harscampstra8e 20. 52062 Aachen). Nur mit diesem Paß darf man in Refugios übernachten. Er wird entlang des Weges abgestempelt. Ist die gefahrene Strecke mehr als 200 km lang, bekommt man in Santiago eine Pilgerurkunde.

 
Sie können sich auch führen lassen:
mit :

 
Hier noch einige Buchtipps:

Der Jakobsweg. Radwandern.

von Christina Brugger, Alexandra Mayerhofer
Preis: EUR 15,50  

Broschiert - 175 Seiten - Stöppel
Erscheinungsdatum: 2002
ISBN: 3893060839


Auf dem spanischen Jakobsweg. Aktueller... Reisebericht eines Pilgers.
von Wolfgang Dannhäuser

Preis: EUR 19,80

Gebundene Ausgabe - 256 Seiten - Imhof, Petersberg
Erscheinungsdatum: Januar 2003
ISBN: 393559061X


Spanien. Jakobsweg. Outdoorhandbuch....
Nebenrouten in Nordspanien.
von Michael Kasper

Preis: EUR 12,90

Broschiert - 205 Seiten - Stein (Conrad)
Erscheinungsdatum: Juni 2001
ISBN: 3893923713


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