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Wir
wollen versuchen, Ihnen auf diesen Seiten, einige Anregungen für
Ihre Wander und Trekkingtouren zu geben, wir werden versuchen allen Wünschen
gerecht zu werden. Sie haben Vorschläge, zu welchen Regionen wir
Touren beschreiben sollen ?
Dann schreiben Sie uns doch......
Wir wünschen viel Spass beim lesen!
und nachwandern
Die Strecke
Wenn nicht anders vermerkt, folgen wir dem mit gelben Pfeilen markierten
Fußweg
(el Camino de Santiago). Die AIternativen entsprechen Empfehlungen des
Führers "Der Jakobsweg" (Stöppel Verlag).
1.
Tag Pamplona - Puente la Reina 32 km
Zum Teil mühsamer Anstieg bis zum Perdón-Paß. Dann
Abfahrt auf Nebenstraßen über Muruzabal nach Puente la Reina
(Alternativroute).
2. Tag Puente la Reina - Viana 60 km
Alternativroute (N-111) bis Estella, zum Teil auf der kaum befahrenen,
alten Straße. Ab hier wieder Camino, der zwei Alternativen bietet.
Unbedingt die Strecke über Kloster Irache wählen. Durch bunte
Felder nach Los Arcos. Ab hier weiter auf der N-111 durch das hügelige
Navarras bis Viana.
3.
Tag Viana - Santodoming de la Calzada 64 km
Über Logrono bis zum Stausee La Grajera (Badesachen!), durch Weingärten
nach Navarrete. Dann zunächst auf der vielbefahrenen N-120, später
auf ruhigen Nebenstraßen über Najera, Azofra und Canas nach
Santo Domingo de la Calzada (Alternativroute).
4.Tag Santodoming de la Calzada - San
Juan de Ortega 55km
Da der Camino bis Belorado kilometerlang der Nationalstraße folgt,
unbedingt den Umweg auf der Alternativroute über Herramelluri und
Tormantos fahren! In Belorado lohnt sich die Mittagspause in einem der
urigsten Refugios des Jakobswegs. Ab hier wieder auf dem Camino durch
Wiesen und Felder nach Villafranca Montes de Oca. Kurzer Anstieg durch
die einsamen Oca-Berge zum Kloster San Juan de Ortega.
5.Tag San Juan de Ortega - Hontanas 60
km
Auf holprigen Wegen durch die baumlose Meseta nach Burgos. Dann auf
steinigen Feldwegen kilometerlang durch Weiden und Getreidefelder nach
Hontanas.
6.Tag
Hontanas - Carrión de los Condes 54 km
Auf ruhigen Nebenstraßen (Alternativroute) über Castrojeriz
bis zur Brücke von ltero über den Pisuerga. Ab hier Camino,
Nebenstraßen oder gekiester Feldweg über Fromista nach Carrión
de los Condes.
7.Tag Carrión de los Condes - Reliegos 74 km
Auf wenig befahrenen Straßen, Lehm- und Kiespisten nach Sahagun.
Hier beginnt die 32 km lange "Pilgerautobahn" El Camino Francés.
Genug Wasser mitnehmen.
8.Tag Reliegos - Hospital de Orbigo 63
Km
Pilgerautobahn weiter bis Mansilla, dann trister Feldweg bis Léon.
Durch häßliche Vorstadt bis Virgen del Camino. Hier gabelt
sich der Camino. Links abbiegen! Diese längere Variante führt
durch einsame Steppen - und Felderlandschaft nach Hospital de Orbigo.
9.Tag Hospital de Orbigo - Rabanal de
Camino 40 km
Mühsames Radeln z.T. Schieben) auf steinigen Pisten bis Astorga.
Trotzdem lohnt es sich, den Camino zu wählen. Dann auf kaum befahrenen
Nebenstraßen langsam bergauf in Richtung Rabanal del Camino (1150
m). Lohnender Abstecher nach Castrillo de los Polvazares: hübsche
Steinhäuser an gepflasterten Straßen.
1 0.Tag
Rabanal de Camino - Villafranca de Bierzo 58 km
Eine der härtesten, aber schönsten Etappen des Caminos: auf
wenig befahrener Nebenstraße zum Cruz de Ferro (1504 m). Noch
wenige Kilometer Steigung, dann fast 20 km Talfahrt nach Molinaseca.
Über mäßig befahrene Landstraßen führt die
Alternativroute nach Villafranca.
11.Tag Villafranca de Bierzo - El Cebrero
35 km
Knapp 15 km entlang der schwerbefahrenen N-VI. Dann Abzweig auf die
alte Trasse der N-VI nicht verpassen! Durch enges, grünes Tal nach
Piedrafita. Mit grandiosem Ausblick über die bunten Felder Galiciens,
weiter bergauf bis EI Cebrero (1293 m).
12. Tag El Cebrero - Ferreiros 63 Km
Wenige Kilometer Steigung bis zum Porto de Poio (1335 m). Danach rund
14 km Abfahrt nach Triacastela. Auf einsamer Nebenstraße zum Kloster
San Julian de Samos. weiter nach Sarria. Auf idyllischen Pfaden über
Stock und Stein an kleinen Dörfern und Weilern vorbei nach Ferreiros
Auf dieser Etappe ist der Camino wunderschön, aber extrem anstrengend,
da wir die Räder oft über große Steinplatten schieben
(manchmal auch tragen) müssen. Nur mit wenig Gepäck sollte
man die Strecke wagen! Kurz hinter Sarria ein Pilgerswimmingpool!
13. Tag Ferreiros - Ribadiso 62 km
Offroad nach Puertomarin. Dann bergauf, bergab auf Nebenstraßen
(Alternativroute) bis Palas de Rey. Auf dem Camino nach Ribadiso.
14.Tag Ribadiso - Santiago de Compostela
48 km
Da der Camino der stark befahrenen N 547 folgt, fahren wir auf Nebenstraßen
durch Wälder, an kleinen Dörfern vorbei bis Amenal. Nach sechs
(nervenaufreibenden) Kilometern entlang der N 547 führt der geteerte
Pilgerweg nach Santiago de Compostela.
Weitere Artikel zum Thema Tourentipps
finden sie immer im............ARCHIV
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Anreise
: Am einfachsten ist die An-und Rückreise
per Flugzeug. lberia fliegt Pamplona und Santiago über Madrid
oder Barcelona an. Fahrräder können (gegen Aufpreis)
problemlos mitgenommen werden. Dies gilt nicht für die Bahn!
Wer per Bahn anreisen möchte, sollte sich vorher eingehend
im Reisebüro erkundigen. Beispielsweise dürfen Fahrräder
innerhalb Spaniens nur in Regionalzügen mitgenommen werden
(daran sollten auch die RadIer denken. die ihr Auto in Pamplona
abstellen). Wir könnten daher Falträder benutzt, die
bequem als Handgepäck transportiert werden können und
den Strapazen der Tour trotzdem ausgezeichnet standhalten.
Beste Zeit
Die ideale Reisezeit ist unseres Erachtens September - Oktober.
Es ist noch einigermassen warm, und die Strecke ist nicht überlaufen.
Im Frühjahr kann es äusserst feucht werden, im Sommer
brennt die Sonne. Ausserdem sind dann in Spanien Sommerferien.
Man hört dann immer wieder von einem regelrechten Wettlauf
um die Herbergsbetten.
Ausrüstung
Wer, weite Strecken auf dem Fußpilgerweg zurücklegen
möchte. sollte ein möglichst leicht bepacktes, gefedertes
Rad fahren. Wer in Refugios übernachten möchte, mu8
einen Schlafsack dabeihaben, am besten auch eine lsomatte, da
die Betten in den Refugios schnell belegt sind. Im Juli und August
empfiehlt sich außerdem ein Zelt.
Markierungen
Die Markierungen wechseln sich ab: Meistens gelbe Pfeile, in Kastilien-León
recht unansehnliche plastikähnliche Steinstelen. Häufig
auch Muschelkacheln (gibts in Burgos zu Wucherpreisen).
Unterkunft:
Entlang des gesamten Jakobswegs stellen Pfarrgemeinden, Kommunen
und andere Organisationen einfache Unterkünfte zur Verfügung
(Refugios, mit zum Teil riesigen Schlafsälen, meistens auch
Kochgelegenheiten). Aber zur Hochsaison und in kleinen Herbergen
haben Fußpilger Vorrang, das hei8t, Radfahrer werden nur
dann aufgenommen. wenn abends noch Betten frei sind . Gruppen,
die mit Begleitfahrzeug unterwegs sind, sollten sich generell
andere Übernachtungsmöglichkeiten suchen. In fast jedem
Ort gibt es Hotels und Pensionen,. vor allem im Sommer auch Campingplätze.
Allgemeines
Pilgerausweise erhält man vor Abreise bei der Deutschen Jakobus-Gesellschaft
(Harscampstra8e 20. 52062 Aachen). Nur mit diesem Paß darf
man in Refugios übernachten. Er wird entlang des Weges abgestempelt.
Ist die gefahrene Strecke mehr als 200 km lang, bekommt man in
Santiago eine Pilgerurkunde.
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Sie
können sich auch führen lassen:
mit :
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| Hier
noch einige Buchtipps: |
Der Jakobsweg. Radwandern.
von
Christina Brugger, Alexandra Mayerhofer
Preis:
EUR 15,50
Broschiert -
175 Seiten - Stöppel
Erscheinungsdatum: 2002
ISBN: 3893060839
Auf
dem spanischen Jakobsweg. Aktueller... Reisebericht
eines Pilgers.
von Wolfgang Dannhäuser
Preis:
EUR 19,80
Gebundene
Ausgabe - 256 Seiten - Imhof, Petersberg
Erscheinungsdatum: Januar 2003
ISBN: 393559061X
Spanien.
Jakobsweg. Outdoorhandbuch....
Nebenrouten
in Nordspanien.
von Michael Kasper
Preis:
EUR 12,90
Broschiert
- 205 Seiten - Stein (Conrad)
Erscheinungsdatum: Juni 2001
ISBN: 3893923713
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