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Die
Route aus dem Fotscher Tal zum Roten Kogel wurde früher als die
"schönste Skitour Tirols" bezeichnet. Ein Pradikat, das
infolge weiterentwickelter Fahrtechnik und Ausrüstung später
in „urgemütlich bis langweilig" umgemünzt wurde.
Die Wahrheit liegt, wie so oft in der Mitte. Der Rote Kogel war und
ist ein respektabler Skitourenberg mit reizvoller auch für Anfänger
geeigneter Abfahrt.
Talort:
Sellrain, 908 m, im Sellraintal.
Zufahrt über Kematen, westlich von Innsbruck.
Ausgangspunkt: Parkplatz, 1092 m, an der Straßenkehre
am Ausgang des Fotscher Tales, südlich von Sellrain.
Stützpunkt: Potsdamer Hütte, DAV Tel. 0043/5238/520
60. Auf dem gesperrten Fahrweg (Rodelbahn!) ca. 1 Std. Taleinwärts
zum Bergheim Fotsch (privat, ganzjährig bewirtschaftet). Weiter
auf breitem Weg vorbei an der Kaser - zur Seealm. Rechts über den
Bach und rechts ausholend zur Hütte. Der Anstieg ist gewöhnlich
vom Motorschlitten des Hüttenwirts gespurt.
Zeit: Ab Parkplatz 3 Std.
Aufstieg: Von der Hütte über freie Hänge
hinauf zum NW Ausläufer des Kastengrats (Wegtafel). Hinter dem
felsigen Sporn links (5W) durch relativ flaches, sanft gewelltes Gelände
direkt auf den Gipfel zu. Zum Schluss etwas steiler auf den Kamm und
über diesen nach links zum höchsten Punkt. Zeit: 3 Std.
Abfahrt: Am letzten Tag des Aufenthaltes empfiehlt
es sich, nicht zur Potsdamer Hütte abzufahren, sondern am Kastengrat
nach links dem Verlauf eines Tälchens folgend zur Almindalm. Von
dort auf dem Fahrweg zum Bergheim Fotsch und weiter zum Parkplatz.
Schwierigkeit, beste Zeit:
Insgesamt wenig schwierige Skitour bei vernünftiger Spur kaum Lawinengefährdet.
Empfehlenswert von Dezember bis April.
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