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Start Tourentipps Ins Fischbachtal bei Steinfischbach

Ins Fischbachtal bei Steinfischbach

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WaldsolmsAm Rande des Hochtaunus / Ins Fischbachtal
bei Steinfischbach/ eine Tageswanderung ca. 8,5 km


Ins Fischbachtal
bei Steinfischbach

Kaum einer Menschenseele begegnet man auf dieser ausgesprochenen Naturwanderung am Rand des Hochtaunus.
Den Wagen parkt man auf dem Wanderparkplatz Totenkopf an der Landstraße von Bad Camberg nach Waldems Steinfischbach. Westwärts zum Totenkopf, vorbei an den spärlichen Resten von Hügelgräbern, führt der mit dem Zeichen Schnepfe markierte Weg. Diese Markierung gilt für die gesamte Tour.

Zunächst wandert man durch Mischwald leicht bergan, ein Stück weit entlang eines alten Grenzweges. Dann geht es halb rechts hinauf zur Höhe (285 m).
Hier biegt man auf den nach links abknickenden Weg ein und geht hinab in das tief eingeschnittene Tal des Fischbaches.
Hinter einem kreuzenden Fahrweg öffnet sich der Blick auf Walsdorf mit seinen malerischen Fachwerkhäusern.
Steil steigt man weiter ins Tal hinab, wo man nach links zwischen Waldrand und Bachlauf nordostwärts wandert. Nach knapp 2 km folgt man dem Weg nach links, der nun bergan, an Fischteichen in einem Seitental vorbei, zum Ausgangspunkt zurückführt.

Karte FischbachAusgangspunkt: Parkplatz Totenkopf nordwestlich von Steinfischbach 
Weglänge und Höhenunterschied: 8,5 km mit einem Höhenunterschied von 150 m
Markierung: Naturparkzeichen Schnepfe
Einkehrmöglichkeiten: im nahen Steinfischbach

INFO
Umgeben von Mischwäldern liegt in einer von Südwesten nach Nordosten verlaufenden Talmulde das Dorf Steinfischbach.
Es wird in einer Urkunde des Erzbischofs Arnold von Mainz aus dem Jahre 1156 unter dem Namen "Vispach" erstmalig erwähnt. Ältere Spuren, die Menschen dort hinterlassen haben, finden sich an den Hügelgräben "Totenkopf" und "Goldkessel". Am "Glückstein" und in der "Roten Steinkaut" wurde hier früher nach Eisenerz geschürft. Auch ein Steinbruch für Mühlsteine, Straßenschotter, Pflaster- und Grenzsteine diente zum Lebenserhalt der Bevölkerung.
Einige gegrabene Brunnen sind in einzelnen Bauernhöfen bis zum heutigen Tag erhalten. Weitere Zeugen der Vergangenheit sind die alten Gebäude Krüger-Schäfer-Wassum (Butze) aus dem Jahre 1672, das Backhaus von 1746 und das Pfarrhaus, das um 1650 erbaut wurde. Die Kirche als besonderes Wahrzeichen des Dorfes wurde 1843 eingeweiht. Heute besteht der Ort aus Unterdorf (ehemaliges Haufendorf) und dem neuen Oberdorf.

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. Januar 2010 um 12:41 Uhr  

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