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Zelten im Winter

Zelten im Winter

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Zelten im Winter

Traumhafte Stille, verschneite Landschaften und ein leuchtender Sternenhimmel: Zelten im Winter ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Hier erfahren Sie, wie Sie es komfortabel und sicher gestalten.

Schlafen wie ein König:

zeltenIn den meisten Fällen brauchen Sie zum Wintercampen kein neues Zelt. Ihr altes genügt vollauf - vorausgesetzt, das Innenzelt besteht weder vollständig noch teilweise aus Netzstoff. Sonst besteht nämlich die Gefahr, dass der Wind Schnee unter dem Außenzelt und durch den Netzstoff hindurch ins Innere weht. Außerdem sollte das Zelt geräumig sein: Im Winter brauchen Sie mehr Ausrüstung als im Sommer, vor allem aber dickere Schlafsäcke. Ein Dreipersonenzelt ist für Wintertouren zu zweit daher oft gerade ausreichend. Es sollte mindestens eine große Apsis besitzen, denn sie dient im Winter nicht nur als Stauraum für Rucksack & Co., sondern auch als Küche.

 

Was einen perfekten Zeltplatz ausmacht.

Achten Sie in alpinen Regionen unbedingt darauf, dass Ihr Zeltplatz in einer lawinensicheren Zone liegt, also im Wald, auf Bergkämmen, Kuppen oder weiten Ebenen. Bevor Sie Ihren Rucksack ablegen, treten Sie den Platz Ihrer Wahl gut fest. Falls er sich in einer leichten Hanglage befindet, begradigen Sie vorher die Fläche mit einer Schneeschaufel. Gönnen Sie dem frisch planierten Platz zirka zehn Minuten Ruhe, erst dann ist er fest und gibt bei Belastung nicht mehr nach. In diesen zehn Minuten können Sie den Rucksack ablegen und sich warm anziehen, das Zelt herausholen und das Gestänge entfalten. Stellen Sie dann das Zelt mit dem Eingang zur windabgewandten Seite auf. Bei tiefem Schnee lohnt es sich, eine Vertiefung von zirka einem halben Meter in der Apsis zu graben, dann können Sie dort Ihre Schuhe leichter aus und anziehen oder auch Gepäck verstauen. Die Vertiefung darf aber keinesfalls über das Außenzelt reichen, sonst wird sie zugeweht. Zuletzt das Zelt mit Sturmleinen sichern. Statt normaler Heringe dienen in den Schnee gesteckte Schneeschuhe und Trekkingstöcke als Anker. Auch gut: schneegefüllte Plastiktüten oder Packsäcke, die Sie mindestens zehn Zentimeter tief vergraben nachdem Sie die Sturmleinen daran befestigt haben.
Im Nachtlager für Wohnkomfort sorgen Nehmen Sie die Schneeschaufel mit in die Apsis. Sie dient als feuerfeste Unterlage für den Kocher und falls Sie nachts einschneien zum Freischaufeln. Die Stiefel können Sie bei großer Kälte
mit ins Innenzelt nehmen, das schützt auch vor Schnee im Schuh. Ganz wichtig: eine dicke Isomatte. Am besten in Kombination mit der Exped-Doublemat, einer 2 x 1 Meter großen, 4 Millimeter dünnen Lage Evazote, die man unter beide Isomatten legt (sie wiegt nur 390 Gramm).

Winterfeste Kocher: am besten benzinbetrieben

Ein guter Kocher ist im Winterpflicht, damit schmelzen Sie Schnee zu Trinkwasser. Gaskocher funktionieren bei eisigen Temperaturen nur in großen Höhen, besser
eignen sich Benzinkocher. Sie sind kräftig und sparsam. Sorgen Sie beim Kochen für gute Belüftung, und bewahren Sie einen halben Meter Abstand zum Zeltstoff!

Was außerdem nicht fehlen sollte.
Im Winter verbringt man viel Zeit im Zelt, schließlich ist es früh dunkel. Eine Zeltlaterne bringt Gemütlichkeit in die Bude, Bücher oder Kartenspiele vertreiben die Zeit die man sonst aber auch prächtig mit Schneeschmelzen verbringen kann.Im Winter zu Zelten ist ein tolles Erlebnis, versuchn Sie es einmal.

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