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Von Eberbach zur Ruine Stolzeneck

Von Eberbach zur Ruine Stolzeneck

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Von Eberbach zur Ruine Stolzeneck

eberbachAuf schönen Wegen führt diese Wanderung am westlichen Uferhang des Neckars entlang.
Vom Parkplatz an der B 37 am südöstlichen Ende von Eberbach wandert man über die Neckarbrücke nach Neckarwimmersbach und überquert die Straße nach Rockenau. Nun weisen ein gelbes Dreieck und ein Wegweiser den Weg bergauf vorbei an zwei Schutzhütten zum sog. Kirchlein. Dort biegt man der Markierung folgend links und nach 300 m wieder links ab und wandert abwärts bis zu einer Waldarbeiterhütte, wo man den markierten Weg verläßt und sich scharf nach links wendet.Nach 500 m macht der Weg einen Rechtsknick, nach weiteren 500 m einen Linksknick. Dort biegt man jedoch nach rechts auf einen schmalen Waldweg ab. Ein Schild weist nun zum Wilden Waibelstein und zum Krösselbachbrunnen.Kurz vor dem Brunnen führt ein Weg die Krösselbachschlucht hinab ins Tal, wo man auf die Markierung gelbes R stößt. Dieser folgt man nun wieder bergan bis zur Ruine Stolzeneck.Gegenüber dem Eingang zur Ruine geht es auf einem schmalen Pfad zu einem Bach hinab, den man überquert. Auf der anderen Seite gelangt man dann bergan zu einem Waldweg, in den man nach rechts einbiegt.
Bald stößt man erneut auf das gelbe R, dem man nun weiter folgt.Beim Sportplatz hält man sich links, biegt am Sportheim rechts ab und kommt nach etwa 1,5 km wieder nach Neckarwimmersbach, wo man dem gelben Dreieck zurück nach Eberbach folgt.

Ausgangspunkt: Parkplatz an der B 37 am südöstlichen Stadtrand von Eberbach
Weglänge und Höhenunterschied: 16 km mit einem Höhenunterschied von 450 m
Markierung: gelbes Dreieck; Wegweiser, gelbes R, gelbes Dreieck
Einkehrmöglichkeiten: in Eberbach


Infos zu Stolzeneck
Die Höhenburg wurde vermutlich um 1200 als Reichsburg erbaut. Der Name wurde 1268 mit einer Witwe von Stoltzinecke erstmals erwähnt. 1284 erwarb Pfalzgraf Ludwig II. die Burg. König Albrecht I. versprach Ludwig 1291 für den Fall seiner Wiederwahl die Anerkennung seiner Rechte auf Stolzeneck und Reichenstein sowie die Belehnung mit Burg Kammerstein und Dilsberg.
Mit der Burg, zu der nur geringes Zugehör (Burgweiler Krösselbach, geringer Besitz in Rockenau, kleinere Ländereien und Fischrechte) zählte, wurden im Lauf der Zeit verschiedene Adelsfamilien belehnt. Von 1418 bis 1458 war sie wieder im Besitz der Kurpfalz und danach verschiedenen Lehensträgern überlassen. Die Burg wurde vermutlich 1504 im Pfälzisch-Bayrischen-Erbfolgekrieg beschädigt, da Pfalzgraf Ludwig V. im Jahr 1509 einen Vergleich mit Philipp von Seldeneck über den zum Wiederaufbau der Burg nötigen Holzhieb schloss. Nach dem Aussterben der Freiherren von Frauenberg 1610 kam die Burg zurück an die Kurpfalz und wurde nicht neu vergeben. In einem Bericht von 1611 wird die gesamte Anlage als baufällig bezeichnet, woraufhin die kurpfälzische Hofkammer die Aufgabe des Lehens beschloss. Die Burg wurde zum Abbruch freigegeben, die zugehörigen Ländereien, Fischrechte usw. wurden 1612 verkauft. Die Einnahmen aus den Verkäufen kamen insbesondere den letzten Bewohnern des Burgweilers Krösselbach zugute, der ebenfalls aufgegeben wurde, weswegen man eine finanzielle Grundlage zur Umsiedlung der Bewohner nach Zwingenberg benötigte.
Die kurpfälzische Hofkammer hatte ursprünglich angeordnet, die Quader der Burg auszubrechen und mit Nachen auf dem Neckar nach Mannheim zu transportieren, wo sie als Baumaterial dienen sollten. Da jedoch rund 1000 Nachenfahrten nötig gewesen wären, wurde das Vorhaben nicht realisiert. Die Burgruine geriet vielmehr in Vergessenheit und wurde erst in den 1960er Jahren wieder freigelegt.
Die Höhenburg wurde vermutlich um 1200 als Reichsburg erbaut. Der Name wurde 1268 mit einer Witwe von Stoltzinecke erstmals erwähnt. 1284 erwarb Pfalzgraf Ludwig II. die Burg. König Albrecht I. versprach Ludwig 1291 für den Fall seiner Wiederwahl die Anerkennung seiner Rechte auf Stolzeneck und Reichenstein sowie die Belehnung mit Burg Kammerstein und Dilsberg.
Mit der Burg, zu der nur geringes Zugehör (Burgweiler Krösselbach, geringer Besitz in Rockenau, kleinere Ländereien und Fischrechte) zählte, wurden im Lauf der Zeit verschiedene Adelsfamilien belehnt. Von 1418 bis 1458 war sie wieder im Besitz der Kurpfalz und danach verschiedenen Lehensträgern überlassen. Die Burg wurde vermutlich 1504 im Pfälzisch-Bayrischen-Erbfolgekrieg beschädigt, da Pfalzgraf Ludwig V. im Jahr 1509 einen Vergleich mit Philipp von Seldeneck über den zum Wiederaufbau der Burg nötigen Holzhieb schloss. Nach dem Aussterben der Freiherren von Frauenberg 1610 kam die Burg zurück an die Kurpfalz und wurde nicht neu vergeben. In einem Bericht von 1611 wird die gesamte Anlage als baufällig bezeichnet, woraufhin die kurpfälzische Hofkammer die Aufgabe des Lehens beschloss. Die Burg wurde zum Abbruch freigegeben, die zugehörigen Ländereien, Fischrechte usw. wurden 1612 verkauft. Die Einnahmen aus den Verkäufen kamen insbesondere den letzten Bewohnern des Burgweilers Krösselbach zugute, der ebenfalls aufgegeben wurde, weswegen man eine finanzielle Grundlage zur Umsiedlung der Bewohner nach Zwingenberg benötigte.
Die kurpfälzische Hofkammer hatte ursprünglich angeordnet, die Quader der Burg auszubrechen und mit Nachen auf dem Neckar nach Mannheim zu transportieren, wo sie als Baumaterial dienen sollten. Da jedoch rund 1000 Nachenfahrten nötig gewesen wären, wurde das Vorhaben nicht realisiert. Die Burgruine geriet vielmehr in Vergessenheit und wurde erst in den 1960er Jahren wieder freigelegt.  Quelle : Wikipedia

 

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