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>>Tipps
Outdoorküche II
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Die entscheidende Frage bem Kochen draußen: Was nimmt man überhaupt an Essen mit? Das hängt von vielen Faktoren ab Dauer und Anforderungen der Tour, Region und Jahreszeit, Versorgungslage und persönlicher Geschmack. Geht es um SpiItzenleistungen, so will man sich ohne viel Aufwand optimal ernähren. Macht man eine Genuss-Tour dann will man auch das Kochen genießen und kann mehr Zeit darauf verwenden. Muss man Proviant für mehrere Wochen im Rucksack tragen, so ist das Gewicht noch entscheidender als bei einer Kanutour oder in Regionen, in denen man alle paar Tage Essen einkaufen kann. Generell gilt, dass die Lebensmittel leicht und haltbar sein sollen. Außerdem sollte man nicht zu viele verschiedene Lebensmittel mitnehmen, das erschwert nur die Mengenplanung. Schließlich hat es sich bewährt, öfters zu variieren und immer wieder etwas Neues auszuprobieren, Kreatlvität und Fantasie sind immer noch die wichtigsten "Gewürze" Gewicht reduzieren bedeutet vor allem Trockennahrung. Denn frische Lebensmittel enthalten zu viel Wasser, Obst und Gemüse zirka 80-90 Prozent, Brot immerhin 40-45 Prozent. Die Auswahl an Trockennahrung ist groß, von Dörrobst und Hülsenfrüchten über Milch und Eipulver, Kräuter und Gemüse bis zur kompletten Fertigmahlzeit. Das Trocknen macht die Lebensmlttel lange haltbar und ist eine der schonendsten Konservierungsmethoden. Trotzdem: Einige frische Knoblauchzehen und Zwiebeln sollte man sich schon gönnen auf Wanderungen: im Kanu gelegentlich auch Kartoffeln, Möhren oder Kraut und Fleischkonserven. Und wenn man fast täglich einkaufen kann, bildet die Trockennahrung nur den Grundstock, der stets durch frische Produkte ergänzt wird. Gewicht sparen leicht gemacht: Gewicht
sparen kann man auch mit dem Kochzubehör zum Glück braucht
man aber nicht allzuviel und da die Outdoor-Küche wenig wiegen
und klein verpackbar sein soll, reicht notfalls eIn 2-Liter-Topf mit
einem Deckel, der als Pfanne dienen kann. WiII man öfters auf dem
Holzfeuer kochen, ist eIn Topf mit stabilem Henkel vorteilhaft, oder
man nimmt einen leichten Grillrost mit. Als Griff für Topf und
Pfanne dient der bekannte Zangengriff den man hinten mit Gewebeband
umwickeln kann, da das Metall die Hitze schnell leitet. Ein Messer hat
man ja ohnehin dabei: also braucht man nur noch einen Löffel (eventueIl
auch eine Gabel als Schneebesen-Ersatz) und eine Tasse, die zugleich
als Essnapf dienen kann (Berghaferl). Fertig ist die Minimal Küche.
Angenehm und praktisch sind ein zweiter Topf, ein Wasserkessel, ein
Schneidebrettchen und eventuell eine größere PlastlkschüsseI
mit Deckel und auf Kanutouren kann man sich vielleicht sogar den Luxus
einer richtigen eisernen Stielpfanne leisten. Kessel und Töpfe
sollten platzsparend ineinander passen. Kocht man am offenen Feuer sind
sie allerdings außen rußig, so dass man sie zunächst
einzeln in Beutel stecken oder jeweils ein stück Stoff oder ähnliches
dazwischen legen muss.
erstellt am 2.08.02 |
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