Wieso
in den Hochseilgarten?
Der Hochseilgarten ist eine Erziehungs- und Freizeitaktivität, die
das Wachstum und die Entwicklung in den sozialen, mentalen und körperlichen
Bereichen fördert. Die Teilnehmer treffen ihre eigenen Entscheidungen
und Verpflichtungen. Die Unterstützung der Gruppe fördert die
Bereitschaft, etwas zu versuchen und sich zu vergegenwärtigen, daß
Erfolg etwas Persönliches ist. Ein Schritt weiter als davor, ist
viel wichtiger, als das augenscheinliche Ziel, eine Aufgabe zu erreichen.
Die Trainer sind unterrichtet, Strategien zu verwenden, die unterstützen,
ohne ihre Mit-Teilnehmer unter Druck zu setzen.
Was
gewinnt man durch den Hochseilgarten ?
Die Erfahrung des Ropes Courses ist einzigartig darin, daß die
Aktivitäten dazu bestimmt sind, um aus Versuchen zu lernen. Als
Ziel der meisten Aktivitäten ist es, dem Einzelnen zu erlauben,
sich immer fähiger und kompetenter zu sehen. Indem man die verschiedenen
Abstufungen der Übungen meistert, die einige körperlich oder
emotionale Gefahren bergen, und indem man in einer sich gegenseitig
unterstützenden Gruppe Erfolg hat (manchmal auch Fehler macht),
kann man wahre Selbstachtung entwickeln. Jeder ist für jeden verantwortlich,
daß es funktioniert. Es gibt keine richtigen und falschen Lösungen,
nur Lösungen, dir richtig für die Gruppe sind.
Was hat man sich unter einem Ropes-Parcours vorzustellen?
Ropes-Parcours sind künstlich angelegte Übungsgelände,
bei denen zwischen bis zu vierzehn Meter hohen Pfählen Stahl- oder
Hanfseile hängen oder Balken- und Bretterkonstruktionen befestigt
sind. Diese Übungselemente gilt es zu erklimmen und allein oder im
Team zu überwinden. Die Übungen reichen von Übungen zur
Vertrauensbildung, über team- und kreativitätsfördernde
Elemente bis zu persönlichkeitserweiternden Grenzerfahrungen, wo
der Umgang mit unbekannten, angstmachenden Situationen geübt werden
kann. Daneben gibt es auch Hochübungen, die paarweise, im Trio oder
Quartett oder sogar unter gleichzeitigem Einbezug
von größeren Teams bis zu 20 Personen, z.B. die Übung
Swinging Logs", zu bewältigen sind. Training im Ropes-Parcours
bedeutet nicht zwangsläufig, dass alle Aktivitäten auf Seilen
und in der Höhe stattfinden müssen. In einem gut ausgestatteten
Ropes-Parcours sollten neben den Hochelementen auch zahlreiche Niedrigelemente
und Bodenelemente vorhanden sein. Die in Deutschland gebräuchlichen
Begriffe Hochseilgarten und High-Ropes-Training werden dieser Tatsache
nicht gerecht und sagen wenig über Bauweise der Anlagen, Übungsmöglichkeiten,
Variantenvielfalt etc. aus. Der Begriff Outdoor-Parcours trifft die Realität
besser. Das Argument, dass Outdoor-Parcours nicht für Teamentwicklungsprozesse
geeignet sind trifft nicht zu, da, wie bereits gesagt, eine gut ausgestattete
Anlage neben Hochübungen auch zahlreiche Bodenübungen beinhaltet
und so Methodenvielfalt und Variantenreichtum ermöglicht wird. Steht
der Teamentwicklungsgedanke im Vordergrund, sollte es sich auf jeden Fall
um eine Anlage mit Team-Sicherung (Top-Ropes-Sicherung) handeln. Hierbei
wird jeder Akteur in der Luft über ein Sicherungsteam am Boden, das
aus mindestens drei Personen besteht, gesichert. Wichtige Aspekte der
Teamarbeit, wie z.B. Sicherheit geben, Verantwortung übernehmen und
Unterstützung geben, lassen sich in Top-Ropes-Anlagen eher realisieren
als bei der Selbstsicherung (Cow-Tail-Sicherung). Teamentwicklung bedeutet
nicht, dass alle Teilnehmer in den Übungen immer das gleiche tun
sollen. Zur Teamentwicklung gehören auch das Trainieren ganz unterschiedlicher
Rollen und Teile eines Teams in Zweier- oder Dreiergruppen, ebenso wie
die mentale Stärkung jedes Einzelnen durch Einzelübungen als
Ergänzung. Auch das Argument, dass im Outdoor-Parcours nur Standardübungen
möglich sind, trifft nur bedingt zu. Verfügt der Trainer über
ausreichend Kreativität und Flexibilittät, so sind den Variationsmöglichkeiten
einzelner Übungen keine Grenzen gesetzt. Übungen im Outdoor-Parcours
lassen sich ideal mit Übungen im freien Gelände oder auf dem
Wasser (z.B. Floßbauprojekt) kombinieren, vorausgesetzt die Location
läßt dies zu. Letztlich kommt es darauf an, dass die einzelnen
Übungen sinnvoll kombiniert werden, in einem ausgewogenen Verhältnis
zueinander stehen und dass die konkrete Ausgestaltung einer Übungssequenz
geeignet ist, die Trainingsziele zu erreichen.
Wer
profitiert durch den Hochseilgarten
Er eignet sich für Personen und Gruppen jeden Alters, Im Prinzip
für jedermann!
z. B.: Einzelpersonen, Schulen, Sozialprojektgruppen, Studenten, Lehrer,
Firmengruppen, Unternehmensberater, Outdoor-Seminargruppen, Erwachsenenbildnern,
usw.
Mögliche
Zielsetzung:
Lösung von Gruppenproblemen, Teambildung und Einheit, Vertrauen,
Selbsterfahrung, Kooperation, Kommunikation, Risikomanagement, Konfliktlösungen,
Führungsqualitäten.
erstellt am 7.10.2004
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Jeder
beliebige Schwierigkeitsgrad ist geboten. von relativ leicht bis
zirkusreif, and dazu zerrt immer die Tiefe an Augen and Nerven.
Ein Fehltritt, ein Wackler, und man hängt im sichernden Drahtseil,
pendelt zwölf Meter über dem Boden. Jetzt heißt
es, Vertrauen aufbauen, ins eigene Können, in die Sicherungsmittel
and in die Konzentrationsfahigkeit. Gefahrlos kann man sich an die
personliche Grenze herantasten und lernen mit ihr umzugehen: sie
akzeptieren, also verzichten (auch das kann eine mutige Entscheidung
sein) oder sie überwinden und damit hinausschieben. Das ist
Mutprobe und Nervenkitzel, aber nicht mit der Passivitat eines Bungeesprunges,.
sondern in aktiver Bewährung. Das ist Spaß and Vergnügen
und vermittelt den Stolz, es selber erarbeitet zu haben. Das ist
Sport aber nicht auf die anstrengende Art wie Klettern, sondern
sanfter, mehr im Kopf. It's all in your brain". sagen
die Amerikaner dazu. Und die müssen es wissen.
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| Bücher
zum Thema |
Outdoor Training für Fach- und...
von Wolfgang Müller
Preis: EUR 49,00
Broschiert - 169 Seiten - Vdm Verlag Dr. Müller
ISBN: 3831135894 |
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Outdoor- Training. Wie Manager und Teams...
von Dietrich Buchner (Herausgeber)
Preis: EUR 39,90
Gebundene Ausgabe - 247 Seiten - Dr. Th. Gabler Verlag
Erscheinungsdatum: 2000
ISBN: 3409188886
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Drum prüfe, wer ans Seil sich bindet... Handbuch für Hochseilgärten
Praxisfeld
Praxisfeld
Drum prüfe, wer ans Seil sich bindet...
2002, 152 Seiten, Format 20x24 cm
57 Fotos / Abb. / Grafiken
19,80 Z / 35,- sFr
ISBN 3-934214-67-3 (Hardcover)
Einführung in die Arbeit mit stationären Ropes Courses
Die Zahl stationärer Ropes-Courses nimmt immer mehr zu. Das ist für die Betreiber wie Nutzer in der Regel begrüßenswert, solange die physische und psychische Sicherheit der Teilnehmenden oberste Priorität hat. Dazu soll dieses Buch seinen Teil beitragen. .................Bestellen |
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Einige Links von Veranstaltern |
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