Hochseilgärten

Hoch5Wieso in den Hochseilgarten?
Der Hochseilgarten ist eine Erziehungs- und Freizeitaktivität, die das Wachstum und die Entwicklung in den sozialen, mentalen und körperlichen Bereichen fördert. Die Teilnehmer treffen ihre eigenen Entscheidungen und Verpflichtungen. Die Unterstützung der Gruppe fördert die Bereitschaft, etwas zu versuchen und sich zu vergegenwärtigen, daß Erfolg etwas Persönliches ist. Ein Schritt weiter als davor, ist viel wichtiger, als das augenscheinliche Ziel, eine Aufgabe zu erreichen. Die Trainer sind unterrichtet, Strategien zu verwenden, die unterstützen, ohne ihre Mit-Teilnehmer unter Druck zu setzen.

Hoch4Was gewinnt man durch den Hochseilgarten ?
Die Erfahrung des Ropes Courses ist einzigartig darin, daß die Aktivitäten dazu bestimmt sind, um aus Versuchen zu lernen. Als Ziel der meisten Aktivitäten ist es, dem Einzelnen zu erlauben, sich immer fähiger und kompetenter zu sehen. Indem man die verschiedenen Abstufungen der Übungen meistert, die einige körperlich oder emotionale Gefahren bergen, und indem man in einer sich gegenseitig unterstützenden Gruppe Erfolg hat (manchmal auch Fehler macht), kann man wahre Selbstachtung entwickeln. Jeder ist für jeden verantwortlich, daß es funktioniert. Es gibt keine richtigen und falschen Lösungen, nur Lösungen, dir richtig für die Gruppe sind.


Was hat man sich unter einem Ropes-Parcours vorzustellen?

Ropes-Parcours sind künstlich angelegte Übungsgelände, bei denen zwischen bis zu vierzehn Meter hohen Pfählen Stahl- oder Hanfseile hängen oder Balken- und Bretterkonstruktionen befestigt sind. Diese Übungselemente gilt es zu erklimmen und allein oder im Team zu überwinden. Die Übungen reichen von Übungen zur Vertrauensbildung, über team- und kreativitätsfördernde Elemente bis zu persönlichkeitserweiternden Grenzerfahrungen, wo der Umgang mit unbekannten, angstmachenden Situationen geübt werden kann. Daneben gibt es auch Hochübungen, die paarweise, im Trio oder Quartett oder sogar unter gleichzeitigem Hoch1Einbezug von größeren Teams bis zu 20 Personen, z.B. die Übung Swinging Logs", zu bewältigen sind. Training im Ropes-Parcours bedeutet nicht zwangsläufig, dass alle Aktivitäten auf Seilen und in der Höhe stattfinden müssen. In einem gut ausgestatteten Ropes-Parcours sollten neben den Hochelementen auch zahlreiche Niedrigelemente und Bodenelemente vorhanden sein. Die in Deutschland gebräuchlichen Begriffe Hochseilgarten und High-Ropes-Training werden dieser Tatsache nicht gerecht und sagen wenig über Bauweise der Anlagen, Übungsmöglichkeiten, Variantenvielfalt etc. aus. Der Begriff Outdoor-Parcours trifft die Realität besser. Das Argument, dass Outdoor-Parcours nicht für Teamentwicklungsprozesse geeignet sind trifft nicht zu, da, wie bereits gesagt, eine gut ausgestattete Anlage neben Hochübungen auch zahlreiche Bodenübungen beinhaltet und so Methodenvielfalt und Variantenreichtum ermöglicht wird. Steht der Teamentwicklungsgedanke im Vordergrund, sollte es sich auf jeden Fall um eine Anlage mit Team-Sicherung (Top-Ropes-Sicherung) handeln. Hierbei wird jeder Akteur in der Luft über ein Sicherungsteam am Boden, das aus mindestens drei Personen besteht, gesichert. Wichtige Aspekte der Teamarbeit, wie z.B. Sicherheit geben, Verantwortung übernehmen und Unterstützung geben, lassen sich in Top-Ropes-Anlagen eher realisieren als bei der Selbstsicherung (Cow-Tail-Sicherung). Teamentwicklung bedeutet nicht, dass alle Teilnehmer in den Übungen immer das gleiche tun sollen. Zur Teamentwicklung gehören auch das Trainieren ganz unterschiedlicher Rollen und Teile eines Teams in Zweier- oder Dreiergruppen, ebenso Hoch2wie die mentale Stärkung jedes Einzelnen durch Einzelübungen als Ergänzung. Auch das Argument, dass im Outdoor-Parcours nur Standardübungen möglich sind, trifft nur bedingt zu. Verfügt der Trainer über ausreichend Kreativität und Flexibilittät, so sind den Variationsmöglichkeiten einzelner Übungen keine Grenzen gesetzt. Übungen im Outdoor-Parcours lassen sich ideal mit Übungen im freien Gelände oder auf dem Wasser (z.B. Floßbauprojekt) kombinieren, vorausgesetzt die Location läßt dies zu. Letztlich kommt es darauf an, dass die einzelnen Übungen sinnvoll kombiniert werden, in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen und dass die konkrete Ausgestaltung einer Übungssequenz geeignet ist, die Trainingsziele zu erreichen.

Hoch3Wer profitiert durch den Hochseilgarten
Er eignet sich für Personen und Gruppen jeden Alters, Im Prinzip für jedermann!
z. B.: Einzelpersonen, Schulen, Sozialprojektgruppen, Studenten, Lehrer, Firmengruppen, Unternehmensberater, Outdoor-Seminargruppen, Erwachsenenbildnern, usw.

Mögliche Zielsetzung:
Lösung von Gruppenproblemen, Teambildung und Einheit, Vertrauen, Selbsterfahrung, Kooperation, Kommunikation, Risikomanagement, Konfliktlösungen, Führungsqualitäten.

erstellt am 7.10.2004

 

Jeder beliebige Schwierigkeitsgrad ist geboten. von relativ leicht bis zirkusreif, and dazu zerrt immer die Tiefe an Augen and Nerven. Ein Fehltritt, ein Wackler, und man hängt im sichernden Drahtseil, pendelt zwölf Meter über dem Boden. Jetzt heißt es, Vertrauen aufbauen, ins eigene Können, in die Sicherungsmittel and in die Konzentrationsfahigkeit. Gefahrlos kann man sich an die personliche Grenze herantasten und lernen mit ihr umzugehen: sie akzeptieren, also verzichten (auch das kann eine mutige Entscheidung sein) oder sie überwinden und damit hinausschieben. Das ist Mutprobe und Nervenkitzel, aber nicht mit der Passivitat eines Bungeesprunges,. sondern in aktiver Bewährung. Das ist Spaß and Vergnügen und vermittelt den Stolz, es selber erarbeitet zu haben. Das ist Sport aber nicht auf die anstrengende Art wie Klettern, sondern sanfter, mehr im Kopf. „It's all in your brain". sagen die Amerikaner dazu. Und die müssen es wissen.
Bücher zum Thema

 

Outdoor Training für Fach- und...

von Wolfgang Müller
Preis: EUR 49,00

Broschiert - 169 Seiten - Vdm Verlag Dr. Müller
ISBN: 3831135894

 

Outdoor- Training. Wie Manager und Teams...
von Dietrich Buchner (Herausgeber)

Preis: EUR 39,90
Gebundene Ausgabe - 247 Seiten - Dr. Th. Gabler Verlag
Erscheinungsdatum: 2000
ISBN: 3409188886

Drum prüfe, wer ans Seil sich bindet... Handbuch für Hochseilgärten
Praxisfeld

Praxisfeld
Drum prüfe, wer ans Seil sich bindet...
2002, 152 Seiten, Format 20x24 cm
57 Fotos / Abb. / Grafiken
19,80 Z / 35,- sFr
ISBN 3-934214-67-3 (Hardcover)
Einführung in die Arbeit mit stationären Ropes Courses
Die Zahl stationärer Ropes-Courses nimmt immer mehr zu. Das ist für die Betreiber wie Nutzer in der Regel begrüßenswert, solange die physische und psychische Sicherheit der Teilnehmenden oberste Priorität hat. Dazu soll dieses Buch seinen Teil beitragen.
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