Autor: admin

Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogens Nationalpark

Wir reisten mit dem Auto an und kamen über die E4 von Stockholm. Wir wollten den Südeingang zum Skuleskogens Nationalpark nutzen und fuhren  an der Beschilderung nach Sund/ Skuleskogens Nationalpark Entre´Syd ab. Am Ende der Ortschaft Käxed folgt man der Wegweisung zum Eingang. 
Eine schmale Straße, bei Gegenverkehr muss man ein wenig achtgeben, damit man nicht in den Graben fährt.
Nach geschätzten 4 Km erreicht man den Parkplatz am Eingang Süd 

Man folgt den roten/ orangen Markierungen, diesen markieren den Höga Kustenleden der hier durch den Nationalpark führt. Will man auf kürzestem Weg zur Felsenschlucht, dann folgt man der Beschilderung „Slåttdalsskrevan“.  Es beginnt auf Bohlenwegen durch den Wald, leicht bergab und bergauf, kein Problem. Nach ca. 1000 m biegt der Weg nach links ab und es geht leicht aufwärts. nach einiger Zeit kommt man an einem Geröllfeld vorbei, hier liegen rund geschliffene Steine zu hunderttausenden herum. Das war mal der Meeresgrund, laut einer Infotafel. Sehenswert….
Ab hier kann man rechts abbiegen und man kommt von der anderen Seite an die Schlucht. Wir marschieren aber weiter geradeaus. Das Gelände wird hier offener und ein kleiner See , recht zugewachsen also eher ein Moor. Der Weg führt hier auf Bohlen am Waldrand entlang. nach einer Weile geht es wieder in den Wald und es geht wieder bergauf.
Nach kurzem Weg sieht man schon eine Felswand vor sich, hier geht es aufwärts, man kommt durch eine Öffnung hindurch und erreicht die Schlucht „Slåttdalsskrevan“. Es geht noch ein wenig aufwärts und erreicht dann den Weg der durch die Schlucht führt.

Anstatt abzusteigen und den Weg durch die Schlucht zu gehen, ging es für uns noch ein klein wenig aufwärts. Wandern auf dem „Slåttdalsberget“.  Der Ausblick auf die Ostsee ist fantastisch.  Wir hatten aber auch super Wetter. Hier dann ein wenig Pause und den Ausblick genießen, das hat Freude bereitet. Wir konnten uns gar nicht satt sehen.
Aber irgendwann muss es halt auch mal weiter gehen.  Die grobe Richtung war bekannt. Wir suchten nach der blauen Markierung, die uns über den Berg mit weiterhin fantastischen Aussichten, wieder zum Geröllfeld zurückführen sollte.  Wir fanden diese und uns wurde der Weg gewiesen. Von hier aus ging es auf dem Weg, den wir bereits gekommen waren wieder zurück zum Auto.

Eine tolle Wanderung bei Super Wetter. Was will man mehr. Für uns war das eine Zwischenetappe, die wir auf dem Weg in den Sarek gerne mitgenommen haben.
Dem Wanderer stehen über 30 Kilometer verschiedenfarbig markierter Wanderwege zur Verfügung und auch eine Teilstrecke des  Högakustenleden, dem Hohe-Küste-Wanderweg, führt durch den Park. Also los, es ist noch mehr hier möglich. Es stehen Rast und Zeltmöglichkeiten im ganzen Park zur Verfügung. Dann mal los, raus zum Wandern….  und wie immer …. bleibt gelassen.

Info

In den Infos, mit einem X  gekennzeichneten  Links…. 
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Allgemeine Infos:
Skuleskogens Nationalpark 
Höga Kustenleden
Karten und Bücher:
X =  Rother Wanderführer, Schweden Mitte: Zwischen Hög Kusten, Harjedalen und Jämtlandsfjell
X meine Kamera eine Garmin Virb Ultra 30
X meine Kamera Lumix G70

Hier könnt Ihr einen kleinen Film zur Skuleskogens Wanderung sehen……..  Viel Spaß dabei.
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Dartmoor, eine Wanderung

Dartmoor, eine Wanderung

Der Campingplatz ist ideal als „Basislager“ für jede Art von Ausflügen in das Dartmoor. Ob mit dem Auto, dem Bike oder zu Fuß. Man ist direkt mitten drin in der Natur, selbst wenn man nur ein Stündchen unterwegs sein will. Das Dartmoor ist Schauplatz einiger Sherlock Holmes-Romane und so wie es dort beschrieben wird, ist es tatsächlich. Je nach Wetter kann es ein düsteres, nebliges Hochmoor sein, wo einem die Nebelschwaden in’s Genick kriechen und eine Gänsehaut wie ein Reibeisen verursachen. Im Hochsommer, wenn die Sonne brennt, die Temperaturen an die 35 Grad klettern, wird’s aber auch warm, sehr warm sogar. Ich kann aus eigener Erfahrung jedem nur raten, bei längeren Touren einen großen Schluck zu trinken mitzunehmen. Irgendwann wird sonst die Zunge ganz schön dick und das Schlucken wird schwer. Wer will schon aus morastigen Moorlöchern schlürfen.
Das Dartmoor ist etwa 40 mal 30 Kilometer groß, das Granitmassiv liegt durchschnittlich auf 500 Meter Höhe. Charakteristisch sind die „Tors“, große, zerklüftete Granitfelsen, in denen es sich vortrefflich klettern lässt. Überall im Dartmoor düsen die halbwilden Dartmoor-Ponys herum. Wer sie füttert, dem gehören ein paar hinter die Ohren. Es ist strikt verboten, die Tiere sollen sich in der Natur gesund ernähren und nicht zu nach Zivilisationsfrass bettelnden Haustieren werden.
Gute Tips für Unternehmungen bietet übrigens die kostenlose Zeitung „Dartmoor Visitor“, die es in jedem besseren Shop, Campingplatz, Tourist Info, etc. gibt. Mit Abstand das Beste, was man im Moor machen kann, ist natürlich wandern. Wer es nicht tut, hat selber schuld. Natur pur, Tiere im Wald, kreisende Greifvögel am Himmel, abenteuerliche Wege entlang des River Dart, unvergessliche Ausblicke. Man darf auf keinen Fall den Fotoapparat vergessen! 

Die meisten unserer Wanderungen begannen wir direkt am Campingplatz. Runter zum River Dart und flussaufwärts bis zur ersten Brücke, der Holne Bridge. Hier kann man sich überlegen, ob man weiter dem Verlauf des River folgen oder die Schleife um den Berg Holne Chase abkürzen möchte. Kürzt man ab und folgt erstmal der Straße kommt man schneller, aber weniger schön zur New Bridge. Dort trifft man auch wieder auf die Wanderwege entlang des River. Dort am Parkplatz steht das große Dartmoor Infocenter. Hier gibt’s Bücher, Karten, Kitsch, Getränke, Eis, also alles, was das Herz begehrt. Ich empfehle, die Karte „Ordnance Survey Explorer OL28 Dartmoor“ zu kaufen, klasse Wanderkarte!

Vor der New Bridge beginnt links vor dem River der ausgeschilderte Wanderweg. Auf und ab, immer entlang des Ufers, tolle Bademöglichkeiten, wilde schäumende Pools, kleine ruhige Felsstrände, Wasserfälle, und das alles ist nie überlaufen! Vorbei an Wellsfoot Corner und Deadman’s Corner geht es weiter in Richtung Nordwest. Irgendwann überklettert man einen Weidezaun auf dem dafür vorgesehenen Gestell. Etwa in Höhe des Hockinston Tor folgt man dann dem von links kommenden kleinen Bach und erklimmt langsam Bench Tor. Durch Buschwerk, Heide, Ginster, an Ponies vorbei fällt bald der Blick auf das Venford Reservoir, einen sehr schön gelegenen Stausee. Folgt man der Single Road über den Damm trifft man nach einigen Kilometern auf Combestone Tor. Einer der größten Granitfelsen liegt hier in fantastischer Lage hoch über dem Moor.
Ein besondere Leckerbissen ist dieser Ort, wenn man sich am frühen Morgen, deutlich vor Sonnenaufgang, mit einer Thermoskanne Kaffee bewaffnet und natürlich einem Fotoapparat (mit Stativ) hier niederlässt. Blickt man nach Norden, sieht man die Nebelschwaden aus dem Tal des River Dart aufsteigen, die sich im Licht der aufgehenden Sonne langsam erhellen. Wenn man Glück hat, erlebt man einen blutroten Sonnenaufgang in wunderschöner Atmosphäre. 
Ist es richtig heiß, der Planet brennt vom Himmel, kommt jetzt der anstrengendste Teil der Wanderung. Direkt gegenüber des Combestone Tor geht es hinein in das freie Gelände genau in südliche Richtung. Am besten orientiert man sich an den Höhenlinien in der Wanderkarte. Was so ein richtiger Hiker ist, sollte das sowieso beherrschen. Also, erstmal gen Süden, etwa zwei Kilometer. Es gibt auch einen Trampelpfad, dem man folgen kann, aber der ist nicht immer so ersichtlich und ohne Karte sollte man das sowieso nicht tun. Die Dartmoor Ponies und auch die Ziegen machen sich, davon bin ich fest überzeugt, einen Spaß daraus, stets neue Trampelpfade anzulegen, die ausschließlich dem Zweck dienen, hilflose Wanderer in den gruseligen und dunklen Teil des Moores zu führen.
Jetzt geht es aber über eine große freie Fläche und man ist froh, ab und an aus dem Rucksack einen Schluck aus der Flasche nehmen zu können. Es sei denn, das Wasser kommt sowieso gerade von oben. Aber das ist uns dort nur einmal passiert. Regenklamotten sollten eh immer dabei sein und anstellen darf man sich nicht im Dartmoor. Auf der Hochfläche sind immer wieder die Stellen zu erkennen, wo in mühsamer Arbeit in der Vergangenheit auf der Suche nach Zinn die Erde auf links gekrempelt wurde. Diese sogenannten Tin Workings bieten heute ideale Plätzchen, um sich im Schatten etwas auszuruhen. Man kann ungestört, unentdeckt ein geruhsames Nickerchen machen. Hat der Wanderer Holne Moor und Holne Ridge passiert, heißt es langsam in Richtung Osten zu schwenken. Über den Sandy Way, eine spannende rumpelige Strecke, die ich liebend gerne mal mit dem Mountain Bike abstrampeln würde, führt der Weg bergab in Richtung des kleinen Dorfes Michelcombe. Je näher man dem Dorf kommt, umso mehr ärgern die kleinen, widerlichen, ekelhaften Mücken, die zwischen den Hecken des Dorfrandes auf unschuldige Wanderer lauern. Wir haben im Blutrausch Dutzende von ihnen abgemurkst, aber ich denke, es wird noch ein Päärchen überlebt haben. Und die werden sich auch gefunden und eine neue Familie gegründet haben.

Über die Michelcombe Lane führt die Strecke weiter in Richtung Osten nach Holne. Auf den von Hecken gesäumten englischen Straßen lässt es sich gut wandern. Sie sind allerdings so eng, dass man sich schon mal in die Hecke drücken muss, wenn ein Auto entgegen kommt. Und dass muss nicht nur ein LKW oder einer der zahlreichen Trecker sein. In Holne bekommt man alles, was das Treckerherz begehrt. Speis und Trank, ein schattiges Plätzchen mit einem Guinness, aber bitte immer an das Weiterwandern denken. Obwohl, es soll ja auch Taxis geben und Pensionen sowieso.
Ab Holne kann man sich entscheiden. Entweder entlang der Straße, dazu verlässt man Holne über Butts in fast nördlicher Richtung, um dann über Gallant Le Bower wieder zurück zum River Dart Country Park zu gelangen. Oder man schlägt sich per Kompass quer durch die Büsche und gelangt nach drei bis vier Kilometern von Hecken zerkratzt und zerschunden auf den Platz. Ich empfehle eher die Alternative entlang der Straße. Autos kommen eh nur ganz selten mal, man kommt gut voran und zu sehen gibt es auch genug.

Hat man diese Rundtour hinter sich gebracht, liegen etwa 25 Kilometer hinter einem. Das klingt vielleicht nicht so wahnsinnig viel, aber die Gegend wäre viel zu schade, um Kilometer abzureißen. Für die wenigen Dörfchen muss man sich Zeit lassen, im Dartmoor gibt’s Fotomotive ohne Ende und vielleicht, je nach Wetter, macht ein ungezwungenes Bad im abgeschiedenen River Dart zu zweit ja besonders viel Spaß.

Text und Bilder von 
unserem Testwanderer
Michael Engelke
aus der schönen Eifel

          

Info

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Weitere Infos zum Dartmoor:
Dartmoor: http://www.dartmoor.gov.uk/ 
Die Zeitung: https://www.visitdartmoor.co.uk/visitor-info
X = Wanderkarte: https://amzn.to/2CUAQ0E
X = Ponys : https://amzn.to/2CUWx0r
X = Wanderführer (engl.) https://amzn.to/2Rgm1y0

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Ostseeradweg – Travemünde – Warnemünde

Ostseeradweg - Travemünde/Warnemünde

Die Route:
Travemünde – Boltenhagen – Campingplatz („Liebeslaube“) – Wismar – Campingplatz (Ostseecamping Am Salzhaff) -Rerik – Kühlungsborn – weiter mit der Mollibahn nach Heiligendamm – Campingplatz (Feriencamp Börgerende) – Warnemünde – Roststock

Tag 1

 Vom Bahnhof in Travemünde aus geht es zur Fähre die uns über die Trave bringt. Es geht über den Priwall. Durch lichten Wald immer an der Ostsee entlang, vorbei an Rosenhagen. Nach einer Weile kommt man zum „Schlossgut  Gross Schwansee“, wer möchte…. ansehen. Es gibt ein Bistro und man kann etwas Essen oder trinken. Auch kann man natürlich immer einen Abstecher an den Strand machen. Es geht weiter ins Ostseebad Boltenhagen. Der Radweg führt immer an der Promenade entlang. Wir gönnten uns ein Eis. Hier kann sich dann jeder sein persönlich für Ihn bestes Restaurant/ Imbiss oder was auch immer aussuchen, wir befinden uns in einem Touristen Städtchen.   Weiter ging es Richtung Wismar. Am späten Nachmittag erreichten wir unseren Campingplatz, “ Liebeslaube“. Toller Name für einen Campingplatz.
Eingecheckt, das Zelt aufgebaut, sahen wir uns ein wenig um. Campingplatz direkt am Strand gelegen. Ausstattung gut bis sehr gut.  Am Abend aßen wir im kleinen Italienischen Restaurant noch eine Pizza. Gut. Dann noch ein wenig bummeln am Strand.
Es war Anfang Mai, um genau zu sein der 5.05. und in dieser Nacht wurde es doch nochmal recht frisch….. kurz vor +/- 0 Grad.

Tag 2

Die Nacht war frisch, morgens kann man(n)/Frau frische Brötchen bekommen, was wir nutzten. Weiter in Richtung Wismar. Von weitem sieht man schon die Schiffswerft von Wismar. Es geht über Felder, der Raps blüht, schön. In Wismar angekommen  geht es am Hafen vorbei, zum Marktplatz. Es war Markttag. Wir schauten uns einiges an. Und es gab für mich Bratwurst und für meine Tochter, Poffertjes eine Niederländische Gebäckspezialität.
Es geht weiter Richtung „Insel Poel“  die wir aber links liegen lassen. Man folgt immer dem Ostseeradweg. Am Wegesrand immer auch etwas zu besichtigen. Kirchen, Cafes, Höfe u.a.  z.B. Dreweskirchen. ( Weitere Infos zu den Campingplätzen und Sehenswürdigkeiten am Ende der Tour).   Am Nachmittag erreichen wir unseren nächsten Campingplatz. „Ostseecamping am Salzhaff“. Sanitären Anlagen wohl gerade gebaut und Neu/ auf dem neuesten Stand, sehr gut. Am Abend wurden wir noch mit einem Feuerwerk überrascht.  

Tag 3

Nach dem Frühstück ging es wieder los.  Erst einmal nach Rerik, hier Sightseeing, Hafen  Seebrücke, Aussichtspunkt „Schmiedeberg“. Hier gab es dann ein Eis.  Weiter dann nach Kühlungsborn, am Wegesrand noch „Großsteingräber“.  In Kühlungsborn noch ein wenig umgesehen und dann zum Bahnhof. Hier fährt die Mollibahn, eine Dampflok, der „Mecklenburgischen Bäderbahn“. Hiermit sind wir dann bis nach Heiligendamm  die “ Weiße Stadt am Meer“gefahren. Bekannt vom G8 Gipfel 2007.  Ansehen.  Am Strand von Heiligendamm dann noch eine Stärkung, Pommes mit…..?  Ok, jetzt noch wenige Kilometer bis zum heutigen Zeltplatz, immer an der Ostsee entlang. Wir erreichen das „Feriencamp Börgerende“, sehr zu empfehlen. Am Abend liegen wir am Strand und erwarten den Sonnenuntergang, sehr schön.

Der letzte Tag

Und es geht weiter Richtung Warnemünde. Nach kurzer Fahrt erreichen wir eine Steilküste mit dem Namen “ Gespensterwald“, schön.  Weiter über Nienhagen , Diedrichshagen nach Warnemünde, immer an der Küste entlang.
Wir erreichen Warnemünde, von weitem schon zu erkennen das Hotel Neptun. Der schöne breite Strand, wunderbar…… auch der Leuchtturm, schön…. dieser kann bestiegen werden. Höhe 31 m. Wir schlendern noch über die Promenade am Hafen, frischer Fisch natürlich auf Touristen Niveau. Wir wollen zum Bahnhof, fahren von hier mit der Bahn nach Rostock, noch kurz ein wenig Rostock besichtigen und dann mit der Bahn nach Hause. (Lübeck und Hamburg). Bis zur nächsten Tour euer Micha und ( Laria)

Info

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Wir Starten  in: 
Ostseeradweg: Lübeck Warnemünde
Travemünde, das Ostseebad von Lübeck
Boltenhagen , auch ein Ostseebad (MV)
Wismar, mit Mittelalterlichem Stadtkern (Hansestadt)
Rerik, ein weiteres Ostseebad
Kühlungsborn, ein Ostseebad in MV
Heiligendamm, die weiße Stadt am Meer
Warnemünde, das Seebad der Rostocker
Campingplätze:
Campingplatz „Liebeslaube“ guter Platz
Campingplatz  “ Ostseecamping am Salzhaff“ Guter Platz
Campingplatz  „Ferien-Camp Börgerende“ sehr guter Platz
Sehenswertes/Wissenswertes:
Schlossgut Gross Schwansee
Schloss Bothmer in der Nähe von Boltenhagen in Klütz
Windmühle Stove
Seebrücke Rerik
Molli-Bahn Kühlungsborn
Gespensterwald Nienhagen 
Leuchtturm Warnemünde
Karten:
X = Ostseeküstenradweg 2 von Lübeck nach Usedom
X = Ostseeküstenradweg 1 von Flensburg nach Lübeck

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Dalsland Radtour

Radtour im Dalsland/ Schweden

Die Fahrräder beladen ging es los. Geplant war ein Rundkurs über Bengtsfors, Arjäng, das Glaskogens Naturreservat, und Nysäter, wieder zurück nach Amal. In Richtung Bengtsfors auf der 164, die nicht sehr befahren ist und daher sehr angenehm mit dem Fahrrad zu meistern war. Auf den ersten Kilometern stellte sich bereits heraus, was uns über die gesamte Strecke erwarten würde. Nämlich stetiges auf und ab. An einigen kleinen Seen vorbei, erreichten wir Edleskog. Es waren nur ein paar Häuser und eine kleine Holzkirche, die wir nachdem uns ein freundlicher älterer Mann aufgeschlossen hatte, besichtigten. Auf dem Weg nach Skapafors immer noch auf der 164, bekamen wir es mit einem, zwar nicht sehr steilen aber dafür etwa drei Kilometer langen Anstieg zu tun. Mein Freund Christian meinte er müsste daraus eine Bergetappe der Tour de France machen, und rauschte nur so den Berg hoch. Ich dagegen ließ mir Zeit und radelte im leichtesten Gang gemütlich nach oben. Gegen Mittag des ersten Tages erreichten wir Bengtsfors, hier waren wir gelandet, weil wir eigentlich, mit einer Dreisinenbahn weiter fahren wollten. Hier wollten wir ausserdem das erste mal unseren Proviant ergänzen. 

Die Draisinenbahn „Dal Västra Värmlands Järnväg“ führt von Bengtsfors über 52 Kilometer nach Arjäng. Dal Västra Värmland Järnväg bedeutet sinngemäß soviel wie,“ Weg der schönen Aussichten“. Wir beschlossen dann aber doch mit dem Rad weiter zu fahren. Nach Arjäng geht es weiter auf der 172. Einige kleine Erhebungen mussten gemeistert werden. Ein Stück weit führt die Straße am See „Svärtlang“ vorbei, so das man ihn von der Straße aus sehen kann. Die Staße führt hier oberhalb des Sees entlang, so das sich ein schöner Blick auf den See ergiebt. Dort wo der See an einer Engstelle mit dem doch recht großen See „Västra Silen“ verbunden ist, geht eine kleine Straße ab. Diese wollten wir nehmen, da wir nich ständig auf irgendwelchen Hauptstraßen umherradeln wollten. Laut Karte war der Abzweig hier, eine gute Möglichkeit Arjäng über eine Nebenstrecke zu erreichen. Es ging bergab und unten angekommen, dort wo die beiden Seen durch ein Wehr getrennt sind fuhren wir noch etwa 500 m und wir erreichten unseren ersten Lagerplatz. 
Das Zelt, ein Jack Wolfskin „Bike n Hike“ wurde direkt am Ufer des Västra Silen aufgebaut. Da wir bewußt ausserhalb der Ferienzeit gefahren sind, war auch nichts los, in dieser doch herrlichen Schwedischen Natur.(Ich war nochmal zur Ferienzeit hier und es war doch nicht so einfach einen noch nicht besetzten Lagerplatz zu finden) Uns tat nach dem ersten Tag Radfahren doch ganz schön der Hintern weh. Wir waren natürlich ohne Training angereist. Was wir schon nach einigen Minuten feststellen konnten war, sobald einem nicht der Fahrtwind um die Nase weht, greifen die Mücken an. Also nie vergessen, ein gutes Mückenschutzmittel. Ein Fisch sollte am ersten Abend in der Pfanne landen, daher machten wir die Angeln fertig und versuchten unser Glück. Versuchen Sie mal in diesem Boden Würmer zu finden. Oben auf 10 cm Nadeln und Blätter, darunter nur Granit. Nach einigen Mühen fanden wir einige die wir auch gleich zum baden in den See hängten. Nach 2 Stunden dann, der erste Biss, es war schon 21 Uhr. Es war eine große Seeforelle, die mir allerdings beim heraus heben mit samt dem Blinker wieder auskam. Dann eben doch Tütenfutter.

Am nächsten Morgen nachdem wir das Zelt getrocknet hatten ging es weiter. Nach einigen Kilometern Bergauf, Bergab aber immer oberhalb des Sees kamen wir an eine Brücke, unter der sich eine Schleusenanlage befand. Diese Schleuse verbindet den „Västra Silen“ mit dem „Östra Silen“. Noch ein Paar hundert Meter weiter machten wir eine kleine Pause um die grandiose Ausicht auf den See zu genissen. Fast den restlichen Weg bis Arjäng ging es auf einer Schotterpiste durch Wald und an kleinen Seen vorbei. 
In Arjäng angekommen, ergänzten wir wieder unseren Proviant, auch mit ein paar Dosen Schwedischen Leichtbiers. Wir gönnten uns, bevor es weiterging noch einen kleinen Imbiss, inklusive Eis zum Nachtisch. Arjäng umfuhren wir, da wir sonst mit dem Rad, zwar kürzer, über die E 18 hätten fahren müssen. Die Richtung war mit dem Tages Ziel für den nächsten Tag vorgegeben, Glaskogen. Bei Asebyn querten wir die E 18 und es ging auf einem Feldweg weiter. Feldweg für Deutsche Verhältnisse, für die Schweden ist das eine ganz normale Straße. Etwa 5 Kilometer weiter erreichten wir ,wieder an einem See gelegen, unser zweites Etappenziel,die wir nicht vorher geplant hatten, sonder nur nach Laune auswählten. Des Nachts machten wir die erste Bekanntschaft, leider nur akustisch mit einem Elch. Ich vermute mal, nach dem was ich am Tage noch beobachtet hatte, dass wir unser Zelt genau auf einen Wildwechselpfad gestellt hatten, den der Elch jetzt passieren wollte, ihm aber nicht gelang. Er beschwerte sich sehr lautstark sodas ich kerzengerade im Zelt saß. Hoffentlich weiß er das man nicht über ein Zelt steigt sagte ich leise zu Christian.

Vom Schreck erholt und gut ausgeruht ging es am nächsten Morgen weiter. Vorwiegend durch Wälder,wie am Vortag aber die Anstiege wurden steiler, einige male mussten wir absteigen und schieben was doch sehr anstrengend war, denn die Räder waren mit Gepäck nicht gerade leicht. Die Strecke die wir heute zurück gelegt hatten betrug gerade mal 20 km, wir brauchten aber dreieinhalb Stunden. Der Campingplatz des Naturreservates lag genau zwischen den beiden Seen Övre Gla und Stora Gla. Wir meldeten uns an, bauten das Zelt auf, mieteten uns ein Kanu erstanden eine Angellizens. Ein wenig Proviant, dazu gehörten einige Dosen Bier und die kleinen köstlichen Köttbulars ( Frikadellen ). 
Der See hatte einiges zu bieten, wir sahen Bieber, Wildgänse beim brütten, kleine bis heute nicht bekannte Wasserschlangen und Kraniche beim Tanz. Das beeindruckende in dieser Gegend, damit meine ich alles wo wir bis jetzt waren, war die Ruhe. Wir befanden uns etwa eintausend Meter vom Ufer entfernt, konnten aber einige Passanten, die dort spazieren gingen hören. In Deutschland, durch die ganzen Umgebungsgeräusche fast unmöglich. Nach Rückkehr am späten Abend nutzten wir erst einmal die Duschen. Nach einem stärkenden Abendessen ging´s ab zum Matratzen horchen. Wir blieben noch einen zweiten Tag hier im Naturreservat um noch einige Bereiche zu erkunden. Ich war das erste mal in Schweden und bin vom Skandinavienvirus angesteckt worden. Die Natur einfach überwältigend. Am folgenden Morgen wurde wieder der Proviant aufgefüllt und weiter ging es.

Auf einer wieder etwas größeren und asphaltierten Straße ging es in Richtung Glava, das liegt am „Glafsfjörden“ . Auf der anderen Seite des Sees liegt die Stadt Arvika. Hier so sagt man liegt das Mekka der Outdoorer und Kanuten im Värmland. Der Tag war sehr warm für diese Jahreszeit, abends hatten wir einen Sonnenbrand auf den Oberschenkeln.Auf der 175 ging es weiter nach Nysäter. Unsere Trinkflaschen waren schon seit einer ganzen Weile leer, diese konnten wir in Nysäter auf einem Friedhof mit herrlich kühlem Wasser wieder auffüllen. In der nähe von Säffle fanden wir an einem namentlich nicht bekannten, kleinen See unseren letzten Lagerplatz. Dieser lag schön in einem Wald eingebettet und war nur über einen ausgetretenen Pfad zu erreichen. Hier in ungestörter Natur sahen wir in der Abenddämmerung unseren ersten Elch. 

Am nächsten Morgen ging die Fahrt noch etwa 10 km und wir waren wieder am Ausgangspunkt. Wir hatten noch einen ganzen Tag bis unsere Fähre von Trelleborg zurück ging. Wir sahen uns noch das Aquädukt in Haverüd an das zum Dalsland-Kanal gehört. Der Dalslandkanal hat eine länge von 254 km, von denen nur etwa 10 km künstlich angelegt sind. Im gesamten Verlauf müssen 66 Meter höhenunterschied überwunden werden, dieses geschieht durch 29 Schleusen. Auch dieser Ausflug nach Haverüd hat sich gelohnt. 
Mit einem Besuch in Göteborg das auf dem Rückweg lag ging unsere Reise zu Ende. 

Ich hoffe ich konnte durch meine Schilderungen ein wenig Lust auf Schweden machen und man sieht sich . 
Euer Micha aus Lübeck 
Wollen auch Sie einmal einen Bericht bei uns veröffentlicht sehen, dann schicke  uns deinen Bericht doch per  E-Mail. Es wäre schön wenn einige Bilder dabei wären. NUR MUT!!!!!!!! 
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Wandern im Dovrefjell

Wandern im Dovrefjell

Beste Zeit:
Schönes Licht und besonders lange Abende erleben Sie Ende Juni, Anfang Juli. Dann ist aber noch mit hohen Wasserständen in den Flüssen zu rechnen. ACHTUNG: im Mai ist noch keine Wanderzeit.  
Sommerwetter kann den Wanderer in jedem Monat begleiten, am häufigsten aber im August. Dann sind auch die Wasserstände in den Flüssen am niedrigsten und Schneeschauer sehr unwahrscheinlich. Je nach Höhenlage geht man aber auch dann noch über Schneefelder. Ab Anfang bzw. Mitte September verwandeln beeindruckende Herbstfarben die Landschaft in einen bunten und leuchtenden Farbenteppich. Ab Anfang Oktober ist mit Schnee zu rechnen.
Möchten Sie voll belegte Hütten umgehen, starten Sie ab Mitte August. Im September kommen dann die Jäger und manchmal Schulklassen ins Fjell.
Anfahrt:
Täglich mehrere Flüge von deutschen Flughäfen nach Oslo. Von Frankfurt-Hahn zum Beispiel für 150 Euro mit Ryanair; von Frankfurt ab 300 Euro. Von Oslo aus verkehren täglich mehrere Züge mit dem Bahnhof Kongsvoll. Von Lønset aus geht zwei Mal täglich ein Bus nach Oppdal, das wiederum Anschluss an den Zug zurück nach Oslo hat.
Übernachtung:
Der norwegische Wanderverband DNT  (Den Norske Turistforening) betreibt im Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark Hütten in guten Abständen für Tagesetappen. Wichtig: DNT-Schlüssel holen (s. DNT-Mitgliedschaft; DNT-Mitgliedschaft über »Nach Norden«), denn die meisten Hütten sind nicht bewirtschaftet. Zelten ist im ganzen Nationalpark problemlos möglich; überall entlang der gut markierten Pfade (Steinmännchen) finden sich Fleckchen mit Moos und Flechten für einen weichen Zeltplatz. Nachbarn muss man auch kaum fürchten. Proviant mitnehmen; erst in Lønset gibt es einen Supermarkt, der einen mit allem versorgt, was man nach einer Woche dringend essen möchte.
Info:
Offizielles Tourismusbüro: Visitnorway.com, P. O. Box 448 Sentrum, 0158 Oslo, Tel. 0047/22002500.
DNT-Mitgliedschaft: Den Norske Turistforening, Youngstorget 1, 0181 Oslo, Tel. 0047/40001868.
Viele Rabatte auf den DNT-Hütten. Mitglieder können außerdem einen Schlüssel für die nicht bewirtschafteten DNT-Hütten beantragen.

Tipp:
Rund 500 Meter von der Dindalshytta (Schlüssel nötig!) liegt ein uriges Café, der Hof Uvssætra. Hier gibt es neben Waffeln mit Marmelade auch traditionelle norwegische Speisen wie Rømmegrøt og Spekemat, einen gehaltvollen Brei aus Mehl und saurer Sahne, serviert mit geräuchertem Schinken, zerlassener Butter und Knäckebrot.

1. Tag:
Kongsvoll Fjellstue – Reinheim
16 Kilometer, 5 Stunden, 530 Höhenmeter bergauf, 80 Höhenmeter bergab
Die erste Etappe führt recht sanft in die Kargheit des Fjells ein. Von der Kongsvoll Fjellstue, wahlweise auch vom Kongsvoll-Bahnhof aus, schlängelt sich der Pfad durch Birken auf die Hochfläche. Danach immer den Steinmännchen nach ins weite Tal Stroplsjødalen hinein. Die Wege sind hier noch sehr breit und eher gerade. Zur linken Hand mäandert der Bach Kaldvella durch das Tal, mitunter in recht breitem Bachbett und hurtig. Parallel zu ihm wandert man auf die Snøhetta zu, mit 2286 Metern der höchste Berg des Dovrefjell. In ihrer Nähe schmiegt sich die urige Hütte Reinheim in eine Senke.

2. Tag:
Reinheim – Åmotsdalshytta
12 Kilometer, 6 Stunden, 950 Höhenmeter bergauf, 980 Höhenmeter bergab
Ja, man kann die Snøhetta auf dem Weg zur nächsten Hütte auch auslassen. Das sollte man aber nur bei schlechtem Wetter tun und den Weg an ihrem Fuß entlang wählen (10 km, 3 Std., ca. 250 Hm Auf- und Abstieg). Wer auf das Dach des Dovrefjell will, folgt ab dem Reinheim den Hinweisschildern zu einem ausgedehnten Geröllfeld. Der Pfad schlängelt sich gut sichtbar durch die Steine hinauf. Den Abzweig nach Snøheim links liegen lassen und nach rechts auf ein Plateau. Steinmännchen und später Eisenstangen leiten auf den Gipfel mit einer militärischen Radiostation. Mit ein bisschen Glück sieht man von oben bis ins Rondane-Gebirge im Südosten oder nach Trollheimen im Norden. Über den Kamm führt der Weg dann hinab und steil rechts hinunter. Eine kurze Bachquerung, und schon trifft man unten auf die anderen Wege, die von Reinheim heranführen. Der breite Pfad zur Åmotsdalshytta sorgt für einen gemütlichen Ausklang der Gipfelbesteigung.

3. Tag:
Åmotsdalshytta – Gammelsetra
22 Kilometer, 8 Stunden, 400 Höhenmeter bergauf, 900 Höhenmeter bergab
Gleich mehrere Seen stehen auf dieser Etappe auf dem Programm: Direkt nach der Åmotsdalshytta quert man den Bach am Åmotsvatnet, dann steigt man zum Langvatnet auf, überschreitet einen Kamm und betritt danach eine weite Wasserlandschaft, das Urdvassbecken. Kurze Auf- und Abstiege, die ein oder andere Bachquerung und weitere Seen runden die Wasseretappe ab, bis der Weg ab der Hütte Rypheim sich in eine sanfte und grüne Almenlandschaft absenkt. Durch Birkenwald und auf Wirtschaftswegen zur Gammelsetra.

4. Tag:
Gammelsetra – Lønset
21 Kilometer, 6 Stunden, 200 Höhenmeter bergauf, 500 Höhenmeter bergab
Auf breiten Wegen geht es durch grüne Wiesen und Birkenwald. Über den See Veggavatnet und an seinem Ufer entlang zur Hütte Fjellheim. Der sumpfige Talboden führt bergan an Weiden vorbei zur Dindalshytta. Über einen immer breiteren Wirtschaftsweg, ein paar Abstecher durch den Wald und ein Stück Straße wandert man nach Lønset.

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Scandinavien mit dem Auto

Wir waren mit dem Auto in Scandinavien unterwegs, es ging von Lübeck über Fehmarn und Fähre nach Dänemark nach Schweden und Norwegen wieder zurück nach Deutschland, 13 Tage und 5200 Km …. es hat Spaß gemacht. Hier nun der 1. Teil unserer Tour, mit dem Auto……. Ein Reisebericht über diese Tour folgt in Kürze auf dieser Seite…. Zur Einstimmung könnt Ihr euch den Video-Reisebericht schon bei YouTube anschauen. Seid und bleibt dabei. Euer Micha

Wir sind wieder da….

Wieder da

Hallo Freunde von Outdoor-aktiv, wir waren ja nun doch einige Zeit in den Tiefen des Netzes verschwunden. Aber nun sind wir wieder da.  Wir dürfen euch nun auf ein NEUES begrüßen.
Die Seite hat eine Grundlegende Änderung erfahren……..  und ich hoffe das es euch gefällt. Es wird noch ein Weilchen dauern, bis alles wieder ein wenig aufgearbeitet wurde…   aber das wird.
Also bleibt gelassen und am Ball…
OK, dann wollen wir mal sehen was so geht,……… ich freue mich auf Euren Besuch.