Kategorie: Wandern/Trekking

Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogens Nationalpark

Wir reisten mit dem Auto an und kamen über die E4 von Stockholm. Wir wollten den Südeingang zum Skuleskogens Nationalpark nutzen und fuhren  an der Beschilderung nach Sund/ Skuleskogens Nationalpark Entre´Syd ab. Am Ende der Ortschaft Käxed folgt man der Wegweisung zum Eingang. 
Eine schmale Straße, bei Gegenverkehr muss man ein wenig achtgeben, damit man nicht in den Graben fährt.
Nach geschätzten 4 Km erreicht man den Parkplatz am Eingang Süd 

Man folgt den roten/ orangen Markierungen, diesen markieren den Höga Kustenleden der hier durch den Nationalpark führt. Will man auf kürzestem Weg zur Felsenschlucht, dann folgt man der Beschilderung „Slåttdalsskrevan“.  Es beginnt auf Bohlenwegen durch den Wald, leicht bergab und bergauf, kein Problem. Nach ca. 1000 m biegt der Weg nach links ab und es geht leicht aufwärts. nach einiger Zeit kommt man an einem Geröllfeld vorbei, hier liegen rund geschliffene Steine zu hunderttausenden herum. Das war mal der Meeresgrund, laut einer Infotafel. Sehenswert….
Ab hier kann man rechts abbiegen und man kommt von der anderen Seite an die Schlucht. Wir marschieren aber weiter geradeaus. Das Gelände wird hier offener und ein kleiner See , recht zugewachsen also eher ein Moor. Der Weg führt hier auf Bohlen am Waldrand entlang. nach einer Weile geht es wieder in den Wald und es geht wieder bergauf.
Nach kurzem Weg sieht man schon eine Felswand vor sich, hier geht es aufwärts, man kommt durch eine Öffnung hindurch und erreicht die Schlucht „Slåttdalsskrevan“. Es geht noch ein wenig aufwärts und erreicht dann den Weg der durch die Schlucht führt.

Anstatt abzusteigen und den Weg durch die Schlucht zu gehen, ging es für uns noch ein klein wenig aufwärts. Wandern auf dem „Slåttdalsberget“.  Der Ausblick auf die Ostsee ist fantastisch.  Wir hatten aber auch super Wetter. Hier dann ein wenig Pause und den Ausblick genießen, das hat Freude bereitet. Wir konnten uns gar nicht satt sehen.
Aber irgendwann muss es halt auch mal weiter gehen.  Die grobe Richtung war bekannt. Wir suchten nach der blauen Markierung, die uns über den Berg mit weiterhin fantastischen Aussichten, wieder zum Geröllfeld zurückführen sollte.  Wir fanden diese und uns wurde der Weg gewiesen. Von hier aus ging es auf dem Weg, den wir bereits gekommen waren wieder zurück zum Auto.

Eine tolle Wanderung bei Super Wetter. Was will man mehr. Für uns war das eine Zwischenetappe, die wir auf dem Weg in den Sarek gerne mitgenommen haben.
Dem Wanderer stehen über 30 Kilometer verschiedenfarbig markierter Wanderwege zur Verfügung und auch eine Teilstrecke des  Högakustenleden, dem Hohe-Küste-Wanderweg, führt durch den Park. Also los, es ist noch mehr hier möglich. Es stehen Rast und Zeltmöglichkeiten im ganzen Park zur Verfügung. Dann mal los, raus zum Wandern….  und wie immer …. bleibt gelassen.

Info

In den Infos, mit einem X  gekennzeichneten  Links…. 
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Allgemeine Infos:
Skuleskogens Nationalpark 
Höga Kustenleden
Karten und Bücher:
X =  Rother Wanderführer, Schweden Mitte: Zwischen Hög Kusten, Harjedalen und Jämtlandsfjell
X meine Kamera eine Garmin Virb Ultra 30
X meine Kamera Lumix G70

Hier könnt Ihr einen kleinen Film zur Skuleskogens Wanderung sehen……..  Viel Spaß dabei.
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Dartmoor, eine Wanderung

Dartmoor, eine Wanderung

Der Campingplatz ist ideal als „Basislager“ für jede Art von Ausflügen in das Dartmoor. Ob mit dem Auto, dem Bike oder zu Fuß. Man ist direkt mitten drin in der Natur, selbst wenn man nur ein Stündchen unterwegs sein will. Das Dartmoor ist Schauplatz einiger Sherlock Holmes-Romane und so wie es dort beschrieben wird, ist es tatsächlich. Je nach Wetter kann es ein düsteres, nebliges Hochmoor sein, wo einem die Nebelschwaden in’s Genick kriechen und eine Gänsehaut wie ein Reibeisen verursachen. Im Hochsommer, wenn die Sonne brennt, die Temperaturen an die 35 Grad klettern, wird’s aber auch warm, sehr warm sogar. Ich kann aus eigener Erfahrung jedem nur raten, bei längeren Touren einen großen Schluck zu trinken mitzunehmen. Irgendwann wird sonst die Zunge ganz schön dick und das Schlucken wird schwer. Wer will schon aus morastigen Moorlöchern schlürfen.
Das Dartmoor ist etwa 40 mal 30 Kilometer groß, das Granitmassiv liegt durchschnittlich auf 500 Meter Höhe. Charakteristisch sind die „Tors“, große, zerklüftete Granitfelsen, in denen es sich vortrefflich klettern lässt. Überall im Dartmoor düsen die halbwilden Dartmoor-Ponys herum. Wer sie füttert, dem gehören ein paar hinter die Ohren. Es ist strikt verboten, die Tiere sollen sich in der Natur gesund ernähren und nicht zu nach Zivilisationsfrass bettelnden Haustieren werden.
Gute Tips für Unternehmungen bietet übrigens die kostenlose Zeitung „Dartmoor Visitor“, die es in jedem besseren Shop, Campingplatz, Tourist Info, etc. gibt. Mit Abstand das Beste, was man im Moor machen kann, ist natürlich wandern. Wer es nicht tut, hat selber schuld. Natur pur, Tiere im Wald, kreisende Greifvögel am Himmel, abenteuerliche Wege entlang des River Dart, unvergessliche Ausblicke. Man darf auf keinen Fall den Fotoapparat vergessen! 

Die meisten unserer Wanderungen begannen wir direkt am Campingplatz. Runter zum River Dart und flussaufwärts bis zur ersten Brücke, der Holne Bridge. Hier kann man sich überlegen, ob man weiter dem Verlauf des River folgen oder die Schleife um den Berg Holne Chase abkürzen möchte. Kürzt man ab und folgt erstmal der Straße kommt man schneller, aber weniger schön zur New Bridge. Dort trifft man auch wieder auf die Wanderwege entlang des River. Dort am Parkplatz steht das große Dartmoor Infocenter. Hier gibt’s Bücher, Karten, Kitsch, Getränke, Eis, also alles, was das Herz begehrt. Ich empfehle, die Karte „Ordnance Survey Explorer OL28 Dartmoor“ zu kaufen, klasse Wanderkarte!

Vor der New Bridge beginnt links vor dem River der ausgeschilderte Wanderweg. Auf und ab, immer entlang des Ufers, tolle Bademöglichkeiten, wilde schäumende Pools, kleine ruhige Felsstrände, Wasserfälle, und das alles ist nie überlaufen! Vorbei an Wellsfoot Corner und Deadman’s Corner geht es weiter in Richtung Nordwest. Irgendwann überklettert man einen Weidezaun auf dem dafür vorgesehenen Gestell. Etwa in Höhe des Hockinston Tor folgt man dann dem von links kommenden kleinen Bach und erklimmt langsam Bench Tor. Durch Buschwerk, Heide, Ginster, an Ponies vorbei fällt bald der Blick auf das Venford Reservoir, einen sehr schön gelegenen Stausee. Folgt man der Single Road über den Damm trifft man nach einigen Kilometern auf Combestone Tor. Einer der größten Granitfelsen liegt hier in fantastischer Lage hoch über dem Moor.
Ein besondere Leckerbissen ist dieser Ort, wenn man sich am frühen Morgen, deutlich vor Sonnenaufgang, mit einer Thermoskanne Kaffee bewaffnet und natürlich einem Fotoapparat (mit Stativ) hier niederlässt. Blickt man nach Norden, sieht man die Nebelschwaden aus dem Tal des River Dart aufsteigen, die sich im Licht der aufgehenden Sonne langsam erhellen. Wenn man Glück hat, erlebt man einen blutroten Sonnenaufgang in wunderschöner Atmosphäre. 
Ist es richtig heiß, der Planet brennt vom Himmel, kommt jetzt der anstrengendste Teil der Wanderung. Direkt gegenüber des Combestone Tor geht es hinein in das freie Gelände genau in südliche Richtung. Am besten orientiert man sich an den Höhenlinien in der Wanderkarte. Was so ein richtiger Hiker ist, sollte das sowieso beherrschen. Also, erstmal gen Süden, etwa zwei Kilometer. Es gibt auch einen Trampelpfad, dem man folgen kann, aber der ist nicht immer so ersichtlich und ohne Karte sollte man das sowieso nicht tun. Die Dartmoor Ponies und auch die Ziegen machen sich, davon bin ich fest überzeugt, einen Spaß daraus, stets neue Trampelpfade anzulegen, die ausschließlich dem Zweck dienen, hilflose Wanderer in den gruseligen und dunklen Teil des Moores zu führen.
Jetzt geht es aber über eine große freie Fläche und man ist froh, ab und an aus dem Rucksack einen Schluck aus der Flasche nehmen zu können. Es sei denn, das Wasser kommt sowieso gerade von oben. Aber das ist uns dort nur einmal passiert. Regenklamotten sollten eh immer dabei sein und anstellen darf man sich nicht im Dartmoor. Auf der Hochfläche sind immer wieder die Stellen zu erkennen, wo in mühsamer Arbeit in der Vergangenheit auf der Suche nach Zinn die Erde auf links gekrempelt wurde. Diese sogenannten Tin Workings bieten heute ideale Plätzchen, um sich im Schatten etwas auszuruhen. Man kann ungestört, unentdeckt ein geruhsames Nickerchen machen. Hat der Wanderer Holne Moor und Holne Ridge passiert, heißt es langsam in Richtung Osten zu schwenken. Über den Sandy Way, eine spannende rumpelige Strecke, die ich liebend gerne mal mit dem Mountain Bike abstrampeln würde, führt der Weg bergab in Richtung des kleinen Dorfes Michelcombe. Je näher man dem Dorf kommt, umso mehr ärgern die kleinen, widerlichen, ekelhaften Mücken, die zwischen den Hecken des Dorfrandes auf unschuldige Wanderer lauern. Wir haben im Blutrausch Dutzende von ihnen abgemurkst, aber ich denke, es wird noch ein Päärchen überlebt haben. Und die werden sich auch gefunden und eine neue Familie gegründet haben.

Über die Michelcombe Lane führt die Strecke weiter in Richtung Osten nach Holne. Auf den von Hecken gesäumten englischen Straßen lässt es sich gut wandern. Sie sind allerdings so eng, dass man sich schon mal in die Hecke drücken muss, wenn ein Auto entgegen kommt. Und dass muss nicht nur ein LKW oder einer der zahlreichen Trecker sein. In Holne bekommt man alles, was das Treckerherz begehrt. Speis und Trank, ein schattiges Plätzchen mit einem Guinness, aber bitte immer an das Weiterwandern denken. Obwohl, es soll ja auch Taxis geben und Pensionen sowieso.
Ab Holne kann man sich entscheiden. Entweder entlang der Straße, dazu verlässt man Holne über Butts in fast nördlicher Richtung, um dann über Gallant Le Bower wieder zurück zum River Dart Country Park zu gelangen. Oder man schlägt sich per Kompass quer durch die Büsche und gelangt nach drei bis vier Kilometern von Hecken zerkratzt und zerschunden auf den Platz. Ich empfehle eher die Alternative entlang der Straße. Autos kommen eh nur ganz selten mal, man kommt gut voran und zu sehen gibt es auch genug.

Hat man diese Rundtour hinter sich gebracht, liegen etwa 25 Kilometer hinter einem. Das klingt vielleicht nicht so wahnsinnig viel, aber die Gegend wäre viel zu schade, um Kilometer abzureißen. Für die wenigen Dörfchen muss man sich Zeit lassen, im Dartmoor gibt’s Fotomotive ohne Ende und vielleicht, je nach Wetter, macht ein ungezwungenes Bad im abgeschiedenen River Dart zu zweit ja besonders viel Spaß.

Text und Bilder von 
unserem Testwanderer
Michael Engelke
aus der schönen Eifel

          

Info

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Weitere Infos zum Dartmoor:
Dartmoor: http://www.dartmoor.gov.uk/ 
Die Zeitung: https://www.visitdartmoor.co.uk/visitor-info
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Wandern im Dovrefjell

Wandern im Dovrefjell

Beste Zeit:
Schönes Licht und besonders lange Abende erleben Sie Ende Juni, Anfang Juli. Dann ist aber noch mit hohen Wasserständen in den Flüssen zu rechnen. ACHTUNG: im Mai ist noch keine Wanderzeit.  
Sommerwetter kann den Wanderer in jedem Monat begleiten, am häufigsten aber im August. Dann sind auch die Wasserstände in den Flüssen am niedrigsten und Schneeschauer sehr unwahrscheinlich. Je nach Höhenlage geht man aber auch dann noch über Schneefelder. Ab Anfang bzw. Mitte September verwandeln beeindruckende Herbstfarben die Landschaft in einen bunten und leuchtenden Farbenteppich. Ab Anfang Oktober ist mit Schnee zu rechnen.
Möchten Sie voll belegte Hütten umgehen, starten Sie ab Mitte August. Im September kommen dann die Jäger und manchmal Schulklassen ins Fjell.
Anfahrt:
Täglich mehrere Flüge von deutschen Flughäfen nach Oslo. Von Frankfurt-Hahn zum Beispiel für 150 Euro mit Ryanair; von Frankfurt ab 300 Euro. Von Oslo aus verkehren täglich mehrere Züge mit dem Bahnhof Kongsvoll. Von Lønset aus geht zwei Mal täglich ein Bus nach Oppdal, das wiederum Anschluss an den Zug zurück nach Oslo hat.
Übernachtung:
Der norwegische Wanderverband DNT  (Den Norske Turistforening) betreibt im Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark Hütten in guten Abständen für Tagesetappen. Wichtig: DNT-Schlüssel holen (s. DNT-Mitgliedschaft; DNT-Mitgliedschaft über »Nach Norden«), denn die meisten Hütten sind nicht bewirtschaftet. Zelten ist im ganzen Nationalpark problemlos möglich; überall entlang der gut markierten Pfade (Steinmännchen) finden sich Fleckchen mit Moos und Flechten für einen weichen Zeltplatz. Nachbarn muss man auch kaum fürchten. Proviant mitnehmen; erst in Lønset gibt es einen Supermarkt, der einen mit allem versorgt, was man nach einer Woche dringend essen möchte.
Info:
Offizielles Tourismusbüro: Visitnorway.com, P. O. Box 448 Sentrum, 0158 Oslo, Tel. 0047/22002500.
DNT-Mitgliedschaft: Den Norske Turistforening, Youngstorget 1, 0181 Oslo, Tel. 0047/40001868.
Viele Rabatte auf den DNT-Hütten. Mitglieder können außerdem einen Schlüssel für die nicht bewirtschafteten DNT-Hütten beantragen.

Tipp:
Rund 500 Meter von der Dindalshytta (Schlüssel nötig!) liegt ein uriges Café, der Hof Uvssætra. Hier gibt es neben Waffeln mit Marmelade auch traditionelle norwegische Speisen wie Rømmegrøt og Spekemat, einen gehaltvollen Brei aus Mehl und saurer Sahne, serviert mit geräuchertem Schinken, zerlassener Butter und Knäckebrot.

1. Tag:
Kongsvoll Fjellstue – Reinheim
16 Kilometer, 5 Stunden, 530 Höhenmeter bergauf, 80 Höhenmeter bergab
Die erste Etappe führt recht sanft in die Kargheit des Fjells ein. Von der Kongsvoll Fjellstue, wahlweise auch vom Kongsvoll-Bahnhof aus, schlängelt sich der Pfad durch Birken auf die Hochfläche. Danach immer den Steinmännchen nach ins weite Tal Stroplsjødalen hinein. Die Wege sind hier noch sehr breit und eher gerade. Zur linken Hand mäandert der Bach Kaldvella durch das Tal, mitunter in recht breitem Bachbett und hurtig. Parallel zu ihm wandert man auf die Snøhetta zu, mit 2286 Metern der höchste Berg des Dovrefjell. In ihrer Nähe schmiegt sich die urige Hütte Reinheim in eine Senke.

2. Tag:
Reinheim – Åmotsdalshytta
12 Kilometer, 6 Stunden, 950 Höhenmeter bergauf, 980 Höhenmeter bergab
Ja, man kann die Snøhetta auf dem Weg zur nächsten Hütte auch auslassen. Das sollte man aber nur bei schlechtem Wetter tun und den Weg an ihrem Fuß entlang wählen (10 km, 3 Std., ca. 250 Hm Auf- und Abstieg). Wer auf das Dach des Dovrefjell will, folgt ab dem Reinheim den Hinweisschildern zu einem ausgedehnten Geröllfeld. Der Pfad schlängelt sich gut sichtbar durch die Steine hinauf. Den Abzweig nach Snøheim links liegen lassen und nach rechts auf ein Plateau. Steinmännchen und später Eisenstangen leiten auf den Gipfel mit einer militärischen Radiostation. Mit ein bisschen Glück sieht man von oben bis ins Rondane-Gebirge im Südosten oder nach Trollheimen im Norden. Über den Kamm führt der Weg dann hinab und steil rechts hinunter. Eine kurze Bachquerung, und schon trifft man unten auf die anderen Wege, die von Reinheim heranführen. Der breite Pfad zur Åmotsdalshytta sorgt für einen gemütlichen Ausklang der Gipfelbesteigung.

3. Tag:
Åmotsdalshytta – Gammelsetra
22 Kilometer, 8 Stunden, 400 Höhenmeter bergauf, 900 Höhenmeter bergab
Gleich mehrere Seen stehen auf dieser Etappe auf dem Programm: Direkt nach der Åmotsdalshytta quert man den Bach am Åmotsvatnet, dann steigt man zum Langvatnet auf, überschreitet einen Kamm und betritt danach eine weite Wasserlandschaft, das Urdvassbecken. Kurze Auf- und Abstiege, die ein oder andere Bachquerung und weitere Seen runden die Wasseretappe ab, bis der Weg ab der Hütte Rypheim sich in eine sanfte und grüne Almenlandschaft absenkt. Durch Birkenwald und auf Wirtschaftswegen zur Gammelsetra.

4. Tag:
Gammelsetra – Lønset
21 Kilometer, 6 Stunden, 200 Höhenmeter bergauf, 500 Höhenmeter bergab
Auf breiten Wegen geht es durch grüne Wiesen und Birkenwald. Über den See Veggavatnet und an seinem Ufer entlang zur Hütte Fjellheim. Der sumpfige Talboden führt bergan an Weiden vorbei zur Dindalshytta. Über einen immer breiteren Wirtschaftsweg, ein paar Abstecher durch den Wald und ein Stück Straße wandert man nach Lønset.

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